Verkehrs-Kollaps: Vier Unfälle auf dem Kölner Autobahnring

Von: pol-k
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Köln. Vier Unfälle auf der A1 und der A3 haben heute Morgen auf dem Kölner Autobahnring zu einem großen Verkehrschaos geführt.

Die Autobahnen mussten gesperrt werden, es bildeten sich kilometerlange Staus.

Um kurz vor 6 Uhr krachte es auf der A1 zwischen den Kreuzen Leverkusen und Leverkusen West zum ersten Mal: Der Fahrer eines polnischen Sattelzugs fuhr auf regennasser Straße auf ein Auto auf. Dabei kam das Auto ins Schleudern und stieß wiederum mit einem anderen Auto zusammen. Die drei Insassen verletzten sich leicht. Da an der Unfallstelle Öl auslief, sperrte die Polizei die Autobahn in Richtung Euskirchen bis 8 Uhr.

Die A1 war noch nicht wieder freigegeben, da musste die A3 in Richtung Frankfurt ebenfalls gesperrt werden: Um 7.50 Uhr prallte eine 23-jährige Frau nach der Auffahrt Köln-Dellbrück mit ihrem Geländewagen mit einem Kastenwagen und einem weiteren Kleinlaster zusammen. Die Frau und ihre 26-jährige Beifahrerin wurden dabei verletzt. Die Autobahn konnte auch hier erst wieder freigegeben werden, nachdem ausgelaufenes Öl entfernt worden war. Drei der fünf Fahrstreifen blieben noch bis 10 Uhr gesperrt.

Nach zwei weiteren folgenschweren Unfällen kam es auch zur Sperrung der A3 Richtung Oberhausen - nun wieder im Bereich Leverkusen. Hier waren gegen 9.50 Uhr zwischen dem Kreuz Leverkusen und der Abfahrt Opladen insgesamt sechs Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt.

Der 40-Jährige Fahrer eines Kastenwagens übersah auf der rechten Fahrspur ein Stauende und schob das vorausfahrende Auto auf zwei weitere Fahrzeuge. Gleichzeitig stießen auf der mittleren Spur zwei weitere Autos zusammen. Der Transporter und zwei Autos wurden bei den Zusammenstößen so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Drei Insassen erlitten Verletzungen. Die Sperrung der Autobahn konnte nach zwei Stunden wieder aufgehoben werden.

Da weitere kleinere Unfälle mit Blechschäden im Bereich der A3 zwischen Leverkusen und Köln die Verkehrssituation darüber hinaus verschärften, kam der Verkehr auf dem rechtsrheinischen Autobahnring und den angrenzenden Straßen in Köln und Leverkusen bis in den späten Vormittag hinein nahezu komplett zum Erliegen. Nichts ging mehr.

In Köln erschwerte zudem ein weiterer Unfall das Abfließen des Verkehrs: Um 9.30 Uhr fuhr sich ein Lkw mit Hänger auf der Inneren Kanalstraße an der DB Brücke Escher Straße fest. Es dauerte bis 12 Uhr, bis der Lastwagen aus der Klemme befreit werden konnte.
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