Verkauf von Stollwerck nach Belgien abgeschlossen

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Zürich. Der deutsche Schokoladenhersteller Stollwerck ist vom Schweizer Eigner Barry Callebaut an die belgische Baronie Gruppe verkauft worden. Das teilte Callebaut am Freitag in Zürich mit.

Damit trennt sich der Schokoladenproduzent wie angekündigt von seinem europäischen Verbrauchergeschäft. Stollwerck, Hersteller von Traditionsmarken wie Sarotti, Alpenrose, Alpia und Jaques, gehe mit sämtlichen Vermögenswerten der Gruppe und ihrer Tochtergesellschaften, einschließlich der fünf Werke in Deutschland, Belgien und der Schweiz, an die Belgier. Über den Kaufpreis war Stillschweigen vereinbart worden.

Die Gruppe mit Sitz in Köln macht einen Umsatz von etwa 500 Millionen Euro, bei einer Verkaufsmenge auf über 100.000 Tonnen. Neben den Hausmarken stellt Stollwerck mit seinen 1700 Mitarbeitern auch Schokolade für andere Unternehmen her.

Barry Callebaut hatte die deutsche Stollwerck-Gruppe 2002 übernommen. Der Verkauf von Stollwerck geht mit der Strategie von Barry Callebaut einher, sich als Zulieferer von Flüssigschokolade und Halbfertigprodukten für die Schokoladenindustrie zu positionieren.

Mit einem Jahresumsatz von etwa 5,2 Milliarden Franken (derzeit 4,2 Mrd Euro) für das Geschäftsjahr 2009/10 ist die in Zürich ansässige Barry Callebaut nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten. Barry Callebaut ist in 27 Ländern präsent, unterhält rund 40 Produktionsstandorte und beschäftigt 6000 Mitarbeiter.

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