Verbrannte Leiche: Kein Gewaltverbrechen

Von: cs
Letzte Aktualisierung:
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Eine zufällig vorbeikommende Spaziergängerin, die den Brand von der Ferne gesehen hatte, hatte sofort die Feuerwehr gerufen. Foto: Ralf Roeger

Herzogenrath. Der Mann, der vorige Woche Dienstag an einem Waldrand in Herzogenrath-Merkstein komplett verbrannt gefunden worden war, hat sich selbst getötet. Nach Angaben der Aachener Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen rund 30 Jahre alten Mann aus der Städteregion Aachen.

Er habe sich an dem Waldrand auf einem Ansitz, der auf einem landwirtschaftlichen Anhänger stand, selbst in Brand gesetzt, sagte Katja Schlenkermann-Pitts, Sprecherin der Aachener Staatsanwaltschaft.

Der Ansitz war in der Folge trotz strömenden Regens komplett verbrannt. Brandbeschleuniger war nicht gefunden worden. Der junge Mann hatte mit einem Abschiedsbrief, den seine Eltern fanden, sichergestellt, dass er später an genau dieser Stelle gefunden werden würde.

Eine zufällig vorbeikommende Spaziergängerin, die den Brand aus der Ferne gesehen hatte, hatte allerdings sofort die Feuerwehr gerufen. Bis zur Vermisstenanzeige der Eltern tappten die Ermittler allerdings im Dunkeln, um wen es sich bei der Leiche handelte. Ein DNA-Abgleich brachte 100-prozentige Sicherheit.

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