Aachen - Urteil gegen Fritz B. ist rechtskräftig

Urteil gegen Fritz B. ist rechtskräftig

Von: wos
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Aachen. Das erstinstanzliche Urteil gegen den verurteilten Aachener Tierquäler Fritz B. (73) ist rechtskräftig. Sowohl Fritz B. als auch die Staatsanwaltschaft haben die Berufung zurückgenommen.

Der 73-Jährige darf demnach ab sofort fünf Jahre lang keine Tiere mehr halten oder betreuen.

Von Tierschützern war seit Jahren der Umgang des ehemaligen Pferdezüchters mit seinen Tieren angeprangert worden. So hatte der Landwirt auf einer Wiese laut Urteil ein halb verhungertes Pferd mit einem Hammer erschlagen.

Auch seiner Tochter Elke B. (40) droht ein dreijähriges Haltungsverbot für Wirbeltiere. Vor der 1. Kleinen Strafkammer unter Vorsitz von Richter Holger Brantin am Aachener Landgericht begründete die als Bäckerin tätige Angeklagte, warum sie nicht wie ihr Vater die Berufung zurücknehmen und weiterhin zumindest auf ihrem Hof neben drei Pferden einige Schafe, Hühner und eine Kuh halten möchte: Sie habe ihre Fehler eingesehen. Zudem gebe es schon länger keine Beanstandungen ihrer Tierhaltung mehr.

Richter Brantin appellierte an die 40-Jährige, sich genau zu überlegen, ob sie den Nebenerwerbsbetrieb weiterführen will. Gerade die Überforderung mit einer hohen Zahl von Tieren habe zu den Tierquälereien geführt. Das Urteil soll am 16. Juni nach 11 Uhr fallen.

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