Untersuchung bestätigt Grippe-Tod, neuer Fall in Düren

Von: zva
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Gegen Schweinegrippe wird geimpft. Foto: dpa

Aachen. Die 33-jährige Frau, die am 10. November nach der Geburt ihres Kindes im Klinikum gestorben war, ist definitiv an Schweinegrippe gestorben.

Das hat die feingewebliche Untersuchung ergeben, deren Ergebnis jetzt vorliegt.

Die Frau starb laut Uniklinik an einer Luftwegs- und Lungeninfektion mit dem H1N1-Virus. „Uns zeigte sich das Bild einer ungewöhnlich ausgeprägten entzündlichen Zerstörung der Luftwege bis in die kleinen Verzweigungen. Sie stellt eine der bisher bekannten Schädigungsmuster des H1N1-Virus dar”, so die Direktorin des Instituts für Pathologie, Prof. Dr. Ruth Knüchel-Clarke in der Mittelung.

Zusätzlich fanden die Pathologen eine Bakterienbesiedlung, welche die Entzündung kompliziert hat. Abgesehen von der Schwangerschaft, die einen Zustand einer natürlichen Immunschwäche darstellt, gab es keine Anhaltspunkte für eine Immunschwäche anderer Art oder eine andere schwere Grunderkrankung.

Unterdessen ist nach Angaben des Kreises Düren am Samstag im Uniklinikum Aachen eine weitere Person, die mit der Neuen Grippe infiziert war, gestorben. Ob diese Infektion oder eine bakterielle Lungenentzündung für den Tod des 53-Jährigen aus Langerwehe ursächlich war, steht nicht fest. Der Mann galt als Risikopatient, weil er eine chronische Vorerkrankung hatte. Er war nicht geimpft.

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