Unterkünfte für Flüchtlinge leeren sich

Von: gego
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Aachen/Düsseldorf. Die Auswirkungen der Flüchtlingskrise sind in Deutschland im Moment sehr viel weniger spürbar als noch zu Beginn des Jahres, auch in der Region Aachen, Düren, Heinsberg hat sich Lage weitgehend entspannt.

Das belegt ein Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) an den Innenausschuss des Landtages, der unserer Zeitung vorliegt.

Insgesamt stehen dem Land NRW derzeit 77.175 Unterbringungsplätze zur Verfügung, von denen am Stichtag 23. März genau 30.582 belegt waren. In den zentralen Unterbringungseinrichtungen der Region in Düren, Kreuzau, Linnich, Simmerath und Wegberg stehen insgesamt 2234 Plätze zur Verfügung, von denen am Stichtag vergangene Woche nur 221 belegt waren. Der Bericht des Innenministers umfasst allerdings nur Einrichtungen des Landes, nicht die der Kommunen.

Eine weitere Landeseinrichtung entsteht im Moment auf der früheren NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel. Nach einigen wetterbedingten Verzögerungen soll am 25. April der erste Abschnitt der Bauarbeiten fertig sein, in dem dann etwa 300 Plätze zur Verfügung stehen. Weitere 500 bis 600 Plätze werden nach Auskunft der Bezirksregierung Köln voraussichtlich bis Ende Juni entstehen. Wie viele dieser Plätze dann tatsächlich in Anspruch genommen werden, wird je nach Lage entschieden.

Die Bezirksregierung geht allerdings davon aus, „dass sich die Flüchtlingssituation wieder ändern wird“, dass also wieder mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, wie eine Behördensprecherin am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung erklärte.

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