Umgekippt: Sattelschlepper rauscht in A4-Leitplanke

Von: heck
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Freischwebend: Die Zugmaschine des verunglückten Sattelschleppers blieb in 45-Grad-Schräglage schweben, der Containerauflieger stürzte um. Foto: Ralf Roeger
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Freischwebend: Die Zugmaschine des verunglückten Sattelschleppers blieb in 45-Grad-Schräglage schweben, der Containerauflieger stürzte um. Foto: Ralf Roeger

Eschweiler. Ihren Zweck erfüllt haben die Leitplanken an der Autobahn 4 bei Weisweiler am Freitagmorgen: Ein außer Kontrolle geratener Sattelschlepper wurdevon den stählernen Fahrbahnbegrenzungen in der Spur gehalten - bis er in spektakulärer Schräglage zum Stehen kam. Ein Auto wurde von herumfliegenden Teilen getroffen.

Wie die zuständige Dienststelle der Autobahnpolizei erklärte, war der Containerlastwagen gegen 8.21 Uhr in Fahrtrichtung Aachen unterwegs gewesen, als er plötzlich zwischen Weisweiler und Eschweiler-Ost nach rechts von der Fahrspur geriet.

Das Fahrzeug riss auf Dutzenden von Metern die Leitplanke aus ihrer Verankerung und fuhr schließlich auf eine Böschung rechts neben der Autobahn. Dort stürzte der Auflieger um, die Zugmaschine blieb in 45-Grad-Schräglage über dem Asphalt des Standstreifens schweben. Über die Fahrbahn fliegende Trümmerteile trafen ein zufällig vorbeifahrendes Auto.

Verletzt wurde niemand; auch der Lkw-Fahrer, ein 55-Jähriger, konnte seinen Arbeitsplatz zwar aus ungewohnter Position, aber ohne Blessuren verlassen. Die alarmierte Feuerwehr stabilisierte die Fahrerkabine des Lastwagens zunächst mit Stahlstützen, um ein Umkippen zu vermeiden.

Die Rettungskräfte forderten einen Kran an, um das havarierte Fahrzeug zu bergen. „Um 12.41 Uhr war die Fahrbahn wieder frei“, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Köln. „Das hat etwas länger gedauert.“ Zuvor musste auch eine Ersatz-Zugmaschine organisiert werden, um den aufgerichteten Auflieger abzutransportieren.

Die rechte Spur ders dreispurigen Streckenabschnitts war zeitweise gesperrt. Immerhin gab es auch eine gute Nachricht: Zu größeren Behinderungen kam es nicht, der Freitagnachmittagsverkehr konnte auf zwei Spuren an der Unfallstelle vorbeifließen.

Zur möglichen Ursache des Unfalls machte die Polizei keine Angaben.

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