Übersehenes Unfallopfer war sofort tot

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Köln. Das zweite Todesopfer eines schweren Verkehrsunfalls in Köln, dessen Leiche die Polizei erst viele Stunden später gefunden hatte, war sofort tot.

Das ergab eine Obduktion, wie ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte. Die Einsatzkräfte müssten nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen Rechnen. Bei dem Autounfall in der Nacht zu Sonntag war der Wagen mit vier Männern in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und mehrfach gegen die Leitplanke geprallt. Der 37 Jahre alte Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer wurden eingeklemmt und schwer verletzt, ein dritter Insasse (30) war sofort tot.

Erst Stunden nach dem Unfall erfuhr die Kölner Polizei nach einer Befragung des schwer verletzten Fahrers, dass sich noch ein vierter Mann in dem Wagen befunden hatte. Dieser wurde am Abend - knapp 18 Stunden nach dem Unfall - tot in einer Bodensenke entdeckt. Die Leiche des Mannes hatte rund 100 Meter von dem Unfallwagen entfernt zwischen einer Schutzplanke und einer Lärmschutzwand gelegen.

Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer des Unfallwagens 1,9 Promille Alkohol im Blut. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es gebe zudem Hinweise darauf, dass alle vier Männer nicht angeschnallt waren.

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