Überfall auf Sicherheitsfirma: 39-Jähriger angeklagt

Von: red
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Bei dem Überfall auf die Dürener Sicherheitsfirma Securlog hatten die Täter Geld und Schmuck im Wert von rund zwei Millionen Euro erbeutet. Foto: dpa
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Bei dem Überfall auf die Dürener Sicherheitsfirma Securlog hatten die Täter Geld und Schmuck im Wert von rund zwei Millionen Euro erbeutet. Foto: dpa
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Bei dem Überfall auf die Dürener Sicherheitsfirma Securlog hatten die Täter Geld und Schmuck im Wert von rund zwei Millionen Euro erbeutet. Foto: dpa
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Bei dem Überfall auf die Dürener Sicherheitsfirma Securlog hatten die Täter Geld und Schmuck im Wert von rund zwei Millionen Euro erbeutet. Foto: dpa Foto: dpa

Düren. Zwei Millionen Euro waren die Beute im März 2012 bei einem Raubüberfall auf die Dürener Sicherheitsfirma Securlog. Im September des vergangenen Jahres konnte einer der mutmaßlichen Täter, ein 39-jähriger Belgier, in Charleroi festgenommen werden. Jetzt erhebt die Aachener Staatsanwaltschaft Anklage.

Dem einschlägig bekannten Mann werden versuchter Mord, schwerer Raub, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, besonders schwere Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt - nur ein Teil seiner kriminellen Karriere.

Im Frühling 2012 überfiel er laut Anklage der Staatsanwaltschaft zusammen mit einigen Komplizen die Sicherheitsfirma Securlog. Die schwer bewaffneten Männer sprengten ein Sicherheitsfenster des Gebäudes auf und verletzten dabei einen Mitarbeiter der Firma schwer.

Unter schwerem Beschuss durch Schnellfeuergewehren durch die Angreifer konnten die restlichen Mitarbeiter aus dem Gebäude flüchten. Aus dem Tresor stahlen die Diebe anschließend Bargeld und Schmuck im Wert von rund zwei Millionen Euro.

Der 39-jährige Belgier konnte gefasst werden, nachdem man DNA-Spuren, die in Düren gesichert worden, ebenfalls bei Ermittlungen zu einem ähnlichen Überfall im niederländischen Houten gefunden hatte.

Auf diese DNA-Spuren stützt die Staatsanwaltschaft jetzt ihre Anklage, erklärte Oberstaatsanwalt Peter Jansen. Der vorbestrafte Belgier, dem eine hohe Gefängnisstrafe droht, will sich bisher nicht zu den Anschuldigen äußern.

Die Schwurgerichtskammer des Aachener Landgerichts entscheidet jetzt, ob sie dem Belgier der Prozess gemacht wird.

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