Überfälle auf Tankstellen und Raststätten: Bande verhaftet

Von: Claudia Schweda
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Neun mutmaßliche Täter hat die Polizei nach sieben Raubüberfällen auf Tankstellen in der Region jetzt festgenommen. Symbolfoto: dpa

Aachen/Eschweiler. Eine Serie von sieben Raubüberfällen auf Tank- und Rastanlagen westlich von Köln, darunter zweimal die Rastanlage Aachener Land, ist aufgeklärt. Am Wochenende wurde der letzte der mutmaßlichen neun Täter festgenommen, die alle aus dem Rhein-Erft-Kreis stammen. Die Beute stand in keinem Verhältnis zur Schwere der Taten.

Sie liegt nach Angaben der Polizei bei etwa 5000 Euro, wie die Polizei Aachen am Dienstag mitteilte. Den geständigen Tätern, die bislang nur als Schwarzfahrer oder Ladendiebe in Erscheinung getreten sind, drohen nun empfindliche Haftstrafen. Der Jüngste ist nur 16 Jahre alt, der älteste 23.

Sechs von ihnen sitzen nun in Haft. Zwei Helfer wurden nicht dem Haftrichter vorgeführt. Bei einem entschied der Richter, ihn auf freiem Fuß zu lassen.Der Jüngste ist nur 16 Jahre alt, der älteste 23. Sechs von ihnen sitzen nun in Haft. Zwei Helfer wurden nicht dem Haftrichter vorgeführt. Bei einem entschied der Richter, ihn auf freiem Fuß zu lassen.

Die Überfallserie hatte am 7. Dezember auf der A 61 an der Raststätte Bedburger Land/Ost (Bedburg/Erft) begonnen. Was zunächst wie eine Einzeltat aussah, setzte sich am 21. Januar mit dem Überfall auf dieselbe Raststätte auf der westlichen Autobahnseite fort.

Es folgten eine Tankstelle in Pulheim am 23. Januar, die Rastanlage Aachener Land/Süd am 25. Januar, die Rastanlage Ville Ost (Hürth) an der Autobahn 1 am 29. Januar, eine Tankstelle in Köln am 3. Februar und der erneute Überfall auf die Raststätte Aachener Land/Süd am 8. Februar.

Kräfte der Kripo Hürth identifizierten schließlich mit Unterstützung des Kriminalkommissariats 13 in Aachen die Tätergruppe, die nach Informationen der Polizei in unterschiedlicher Besetzung an den Taten beteiligt war. Bei der Anfahrt zum achten Überfall am 21. Februar schlugen Spezialeinheiten zu und nahmen fünf der neun mutmaßlichen Täter fest. In ihrem Auto fanden sich die Maskierungen und Schreckschuss- und Softairpistolen, die echten Waffen zum Verwechseln ähnlich sehen.

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