Über die Grenzen hinweg: Polizei fahndet nach Einbrechern

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
Polizei Symbol Grenzkontrolle Straßenkontrolle Kelle Kontrolle Blaulicht Patrick Seeger/dpa
Auf den Anreise- und Fluchtwegen der Einbrecherbanden hat die Polizei 400 Personen kontrolliert. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa

Region. Grenzüberschreitende Aktion: Am Dienstagnachmittag hat ein Großaufgebot der Polizei eine Vielzahl von Autos und Personen im Grenzgebiet kontrolliert, um so gegen organisierte Wohnungseinbrecher vorzugehen. Insgesamt wurden vier Personen festgenommen und ein Dutzend Strafanzeigen gefertigt.

Fast 100 Aachener Polizeibeamte haben mit Unterstützung ihrer belgischen und niederländischen Kollegen sowie der Bundespolizei der Städteregion bis in die späten Abendstunden hinein etwa 350 Wagen und 400 Personen kontrolliert. Dabei sind den Beamten vier mit Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz gegangen, zwei von ihnen waren als Einbrecher bekannt.

Als Beispiel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nannte die Aachener Polizei einen Fall aus Herzogenrath. Ein in den Niederlanden gesuchter Mann hielt an der Kontrollstelle auf der Höhe des Eurode Parks nicht an und fuhr in Richtung Niederlande weiter. Ein niederländischer Motorradpolizist hatte daraufhin die Verfolgung des Autos aufgenommen und konnte den Flüchtigen kurz hinter der Grenze stellen und schließlich festnehmen.

Bei den Kontrollen wurden außerdem mehr als 140 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und ein Dutzend Strafanzeigen gefertigt.

Der Kontrolleinsatz erfolgte als Teil der „Aachener Erklärung“, die Ende Oktober von dem Innenminister des Bundes, der Innenminister der Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sowie der Niederlande und Belgien unterzeichnet wurde.

Der Polizeipräsident Herr Weinspach, der die Maßnahme persönlich begleitet hatte, erklärte anschließend: „Mit diesen großangelegten Kontrollen hauchen wir der Aachener Erklärung Leben ein. Gemeinsam, gezielt und nachhaltig erhöhen wir den Fahndungs- und Kontrolldruck. So können Straftaten verhindert, Einreise- und Fluchtwege erkannt und die Täter im besten Falle direkt festgenommen werden.“

Leserkommentare

Leserkommentare (5)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert