Tragödie am Himalaya: Zahl der Toten steigt auf vier
Begrüßung im Camp: Eberhard Schaaf (links) und Paul Thelen (rechts) bei der Ankunft im Basislager am Mount Everest. Foto: privat
Zwei weitere Kletterer werden vermisst, wie das nepalesische Tourismusministerium am Dienstag mitteilte. Bei den Vermissten handele es sich um einen Tschechen und einen Iraner. Der nepalesische Bergführer, der seit Samstag vermisst worden war, habe sich inzwischen gemeldet.
Am Montag hatte das Ministerium den Tod von drei Bergsteigern am welthöchsten Berg (8850 Meter) gemeldet. Neben Eberhard Schaaf, einem Arzt mit Praxis in Herzogenrath, kamen eine Kanadierin, ein Chinese und ein Südkoreaner ums Leben.
Die Bergsteiger seien beim Abstieg gestorben - bei schweren Unwettern oder an der Höhenkrankheit, wie das Ministerium mitteilte. Eberhard Schaaf war an einem Gehirnödem infolge der extremen Höhe gestorben. Er hatte an der „Eco Everest Expedition” teilgenommen, die vor dem Gipfelsturm den Müll vorheriger Bergsteiger eingesammelt hatte - etwa Zeltreste, Gasflaschen oder Kleidungsstücke.
Im Mai ist am Mount Everest Klettersaison. Die Behörden haben für diese Saison gut 330 Bergsteigern den Aufstieg genehmigt. 250 Kletterer sind am Mount Everest ums Leben gekommen, seit der Berg vor 57 Jahren offiziell für Bergsteiger geöffnet worden war. Der Neuseeländer Edmund Hillary und der Nepalese Tenzing Norgay hatten am 29. Mai 1953 als Erste den Gipfel des Everest erklommen.
Leserkommentare
Am Montag hatte das Ministerium den Tod von drei Bergsteigern am welthöchsten Berg (8850 Meter) gemeldet. Neben Eberhard Schaaf, einem Arzt mit Praxis in Herzogenrath, kamen eine Kanadierin, ein Chinese und ein Südkoreaner ums Leben.
Die Bergsteiger seien beim Abstieg gestorben - bei schweren Unwettern oder an der Höhenkrankheit, wie das Ministerium mitteilte. Eberhard Schaaf war an einem Gehirnödem infolge der extremen Höhe gestorben. Er hatte an der „Eco Everest Expedition” teilgenommen, die vor dem Gipfelsturm den Müll vorheriger Bergsteiger eingesammelt hatte - etwa Zeltreste, Gasflaschen oder Kleidungsstücke.
Im Mai ist am Mount Everest Klettersaison. Die Behörden haben für diese Saison gut 330 Bergsteigern den Aufstieg genehmigt. 250 Kletterer sind am Mount Everest ums Leben gekommen, seit der Berg vor 57 Jahren offiziell für Bergsteiger geöffnet worden war. Der Neuseeländer Edmund Hillary und der Nepalese Tenzing Norgay hatten am 29. Mai 1953 als Erste den Gipfel des Everest erklommen.






