Touristin aus Kaarst in Südfrankreich vermisst

Letzte Aktualisierung:

Paris/Kaarst. Die französische Polizei hat am Freitag in der Nähe von Arles mit einem Großaufgebot nach einer etwa 60 Jahre alten vermissten Touristin aus Kaarst bei Düsseldorf gesucht. Die Frau ist möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden.

Ihr 66 Jahre alter Mann liegt derzeit schwer verletzt im Krankenhaus in Arles. Er gab an, dass er von einem Unbekannten mit dem Messer angegriffen worden sei. „Es sieht nicht so aus, als habe er sich die Verletzungen selbst zugefügt”, sagte Staatsanwalt Antoine Paganelli.

Ein Hubschrauber habe die Rhône bis zur Mündung im Mittelmeer abgeflogen, sagte ein Polizeisprecher. Außerdem seien Suchhunde und Taucher in der Rhône und in einem Nebenkanal im Einsatz. Etwa 50 Spezialisten beteiligten sich an der Suche.

Die beiden waren mit dem Auto in Südfrankreich unterwegs gewesen. Sie hatten in der Nähe von Tarascon auf freier Strecke angehalten, weil die Frau austreten musste. Als sie nicht zurückkam, machte sich der Mann auf die Suche. Er sagte später, dass ein Mann zwischen 40 und 50 Jahren ihn angegriffen habe. Der Täter entkam unerkannt.

Die Staatsanwaltschaft sprach von einer Blutspur an einer Treppe, die zur Rhône hinunterführt. Nach Zeitungsinformationen war die Frau so korpulent, dass der Angreifer sie kaum auf seiner Flucht mitgenommen haben kann. Das deutsche Konsulat in Marseille ist mit dem Fall befasst.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert