Totes Baby: Weiterer Experte eingeschaltet

Von: bugi/cs
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Nach dem Fund einer Babyleiche am Rurufer sind die Ermittler dabei, die Hintergründe der Tat aufzudecken. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Im Fall der vor einer Woche am Rurufer bei Düren-Hoven aufgefundenen Babyleiche schaltet die Staatsanwaltschaft Aachen einen weiteren Sachverständigen ein. Ein Biologe aus Frankfurt soll in der kommenden Woche eine sogenannte Liegezeituntersuchung vornehmen.

Die Staatsanwaltschaft verspricht sich davon eine Eingrenzung der Tatzeit. „Wenn wir wissen, wann das Kind am Tatort abgelegt oder angeschwemmt wurde, können wir die Tatumstände besser einordnen“, sagte Staatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts am Donnerstag auf Anfrage. Dann wären zum Beispiel auch genauere Rückschlüsse möglich, wann das Kind auf die Welt gekommen ist.

Die Ergebnisse der bisherigen rechtsmedizinischen sowie der chemisch-toxologischen Untersuchungen stehen noch aus. Ebenso die zur DNA und zu Details wie Gewicht und Größe. „Wir wissen bisher nur, dass alle Organe des Kindes vorhanden und ausgebildet waren“, erklärte die Staatsanwältin. Grundsätzlich sei das Kind damit lebensfähig gewesen.

Am Dienstag hatte die Polizei mit einem Flugblatt die Bevölkerung erneut um Hinweise in dem Fall gebeten. „Es gab mehrere unspezifische Hinweise auf mögliche Mütter“, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Den Hinweisen sei nachgegangen worden - „bisher ergebnislos“.

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