Tödliche Pferdeherpes auch im Bergischen Land

Von: heck
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Drei Tiere starben nach einem Ausbruch von Pferdeherpes in einem Stall bei Wermelskirchen. Symbolfoto: dpa

Wermelskirchen/Hasselt. Der aggressive Pferdeherpes-Virus ist auch auf einem Reitbetrieb in Wermelskirchen ausgebrochen. Drei Tiere mussten eingeschläfert werden. Im Lauf der Woche waren auf einem Gestüt in der Nähe der belgischen Stadt Hasselt bereits fünf Tiere an der hochansteckenden Krankheit verendet.

Unter den Reitern und Pferdehaltern im bergischen Land ist nach Medienberichten große Unruhe ausgebrochen. Die betroffene Reitanlage in Unterhebbinghausen ist unter strikte Quarantäne gestellt. Die 90 Tiere werden von der Außenwelt abgeschirmt. Den Betreibern wird dabei von den Behörden bescheinigt, alles richtig gemacht zu haben. Eine Gefahr für andere Anlagen bestehe nicht.

Rund vier Fünftel aller Pferde tragen den hochansteckenden Herpesvirus bereits in sich. Stress und Krankheit können dazu führen, dass er ausbricht. In schweren Fällen kann die Erkrankung zum Tod des Tieres führen, so wie bei den jüngsten Fällen. Für den Menschen ist die Krankheit harmlos.

In Alken bei Hasselt, rund 60 Kilometer westlich von Aachen, starben in den vergangenen Tagen fünf Tiere nach einer Infektion. Die Reitervereinigungen sagten aus Sicherheitsgründen sämtliche pferdesportlichen Veranstaltungen am Wochenende ab.

Mehrere Fälle von Pferdeherpes in nördlich gelegenen Teilen der Niederlande hatten dort 2012 landesweit zur Absage von pferdesportlichen Veranstaltungen geführt. Die Krankheit drang auch über die Grenze: In Aachen musste ein Tier getötet werden.

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