Aachen - Todesstoß am Westbahnhof: Lebenslang gefordert

Todesstoß am Westbahnhof: Lebenslang gefordert

Von: wos
Letzte Aktualisierung:
Westbahnhof / Zug / Mord
Am 27. Dezember 2007 stößt ein Informatiker (33) eine junge Frau vor einen einfahrenden Zug. Sie ist sofort tot.

Aachen. Im Revisionsprozess um den Todesstoß am Westbahnhof hat am Dienstag die Staatsanwältin Julia Göbbels vor der 2. Aachener Schwurgerichtskammer für den Diplominformatiker Thomas F. (35) eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.

Er habe im Dezember 2007 die Freundin seiner Lebensgefährtin Hong W. heimtückisch vor einen einfahren Zug auf die Gleise gestoßen - das sei Mord. Eine von der psychiatrischen Gutachterin geltend gemachte Schuldminderung wegen eines Affektes bei dem stillen Wissenschaftler wies die Staatsanwältin zurück.

Auch die Nebenklage forderte lebenslange Haft. Verteidiger Andreas Fleuster hält wie im ersten Verfahren eine Verurteilung wegen Totschlags im Zustand verminderter Schuldfähigkeit für angemessen. Das Urteil wird am Donnerstag um 10 Uhr gesprochen.
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