Huy - Tihange: Strafanzeige gegen Greenpeace-Aktivisten

Tihange: Strafanzeige gegen Greenpeace-Aktivisten

Von: red
Letzte Aktualisierung:
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Energiekonzern Electrabel erstattet Strafanzeige gegen Greenpeace. Foto: dpa

Huy. Der belgische Energiekonzern Electrabel will Strafanzeige gegen Greenpeace Belgien wegen Hausfriedensbruchs im Kernkraftwerk Tihange in Huy erstatten. Hintergrund ist ein Vorfall vom 5. März im belgischen Kernkraftwerk Tihange, das rund 35 Kilometer von Lüttich entfernt ist.

Wie belgische Tageszeitungen berichten, sind dort 24 Greenpeace-Aktivisten eingebrochen, um ein Plakat aufzuhängen.

Dadurch wurde ein Notruf ausgelöst und die Polizei gerufen. Die Beamten konnten vierzehn Aktivisten sofort verhaften. Zehn weitere Umweltschützer hatten sich an den Schornstein des Reaktors Zwei gekettet und mussten aus dem gefährlichen Bereich gerettet werden.

Bei einem ähnlichen Fall vor acht Jahren sind die Angeklagten wegen Mangels an Beweisen freigesprochen worden. Damals hatten sich Greenpeace-Aktivisten die Kuppel des Reaktor Eins erklommen.

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