Tief „Xavier” bringt Regen und Wind in die Region

Von: red/dpa
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Es bleibt ungemütlich: Sturmstief „Xavier” wird auch in den kommenden Tagen reichlich Blätter von den Bäumen holen. Symbolfoto: Peter Steffen/dpa

Region. Windig, nass und kalt - ab Donnerstag wird es in der Region rund um Aachen noch ungemütlicher. Schuld ist vor allem das Tief „Xavier” und die darauffolgende polare Kaltluft. Neben Temperaturen um die 10 Grad Celsius bilden sich auch Windböen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete.

Es wird eine „windige und nasse Angelegenheit” in und um Aachen, wie Bodo Friedrich erklärte, Betreiber der privaten Wetterseite eifelwetter.de. Das sich über der Nordsee bildende Tief „Xavier” birgt aber vor allem im Norden und Osten Deutschlands Unwetterpotential und kann dort Orkanböhen und Starkregen hervorrufen.

Die kommenden Tage sind nach Angaben von Bodo Friedrich schwer vorauszusagen. Sowohl der DWD und Betreiber von eifelwetter.de rechnen allerdings mit einer Fortdauer des kalten und nassen Wetters. Wie in der Tagesstatistik und Vorhersage auf eifelwetter.de zu sehen ist, liegen die Temperaturen am Donnerstag bei höchstens 10 Grad und mindestens 5 Grad.

Ebenso gibt es tagsüber eine Regenwahrscheinlichkeit von 86 Prozent bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer pro Stunde. Am Freitag und Samstag flacht der Wind jedoch wieder ab und die Temperaturen bleiben größtenteils unter 10 Grad. Die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet, sinkt tagsüber auf 40 Prozent.

Nicht besser sieht es vor allem Donnerstag im Norden und Osten Deutschlands aus. Der Deutsche Wetterdienst warnt daher, aufgrund aufkommender Gewitter und orkanartiger Böen, vor regionalen Sturmschäden.

Bereits für die Nacht zum Donnerstag wird in der Nordhälfte starker Regen erwartet, verbreitet mit 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter. Im Süden ist es am Vormittag noch warm, teils sonnig mit Temperaturen bis 25 Grad an der Donau. Doch wenn dort die Kaltfront eintrifft, droht ein Temperatursturz, wie DWD-Meteorologe Marcus Beyer erklärt. Dabei sinkt die Schneefallgrenze schrittweise auf rund 1200 Meter.

Nach dem Abzug von „Xavier” gelangt Deutschland unter den Einfluss polarer Kaltluft. Der Rest der Woche gestaltet sich entsprechend wechselhaft und kühl. Der Wind spielt dann laut DWD aber keine übergeordnete Rolle mehr.

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