Tief „Ludger“ bringt heftige Gewitter nach NRW

Von: red
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Der DWD warnte vorab vor möglichen Unwettern in der Region. Symbolbild: dpa

Region. Mit viel Regen, einigem Hagel und heftigen Windböen ist am Donnerstagnachmittag ein Gewitter über Nordrhein-Westfalen gezogen. Besonders betroffen war das Ruhrgebiet, aber auch in der Region ist es zu Gewittern gekommen.

Laut dem Deutschen Wetterdienst sollten in den Nachmittagsstunden im Kreis Heinsberg, Kreis Düren und der Städteregion Aachen lokal kräftige Gewitter möglich sein, begleitet von Hagel mit Korngrößen um die drei Zentimeter. Auch vor Starkregen mit Mengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sowie teils schwere Sturmböen um die 100 Stundenkilometer wurde gewarnt. 

Die Feuerwehr in Gelsenkirchen wurde innerhalb kurzer Zeit zu knapp 100 Einsätzen in zwei nördlichen Stadtteilen gerufen. Bäume waren umgestürzt, Keller vollgelaufen und Straßen überflutet. Ein Baum fiel auf einen Wagen. Der junge Fahrer wurde von Passanten aus dem Fahrzeug befreit. Er kam ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr berichtete.

Auch in den benachbarten Städten Bottrop und Gladbeck stürzten mehrere Bäume auf Wohnhäuser, Autos und Straßen. In Mönchengladbach meldete die Feuerwehr rund 160 Einsätze. In ein Mehrfamilienhaus schlug ein Blitz ein, ohne größere Schäden zu verursachen.

In Dortmund mussten die Ruhr Games wegen einer Wetterwarnung zeitweise unterbrochen werden. „Verlasst das Festivalgelände ruhig und zügig“, forderten die Veranstalter die Teilnehmer auf. Im östlichen Ruhrgebiet treffen sich bis Sonntag mehr als 5000 junge Menschen aus Europa zu klassischen und alternativen Sportwettkämpfen. Am Abend konnten die Veranstaltungen weitergehen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter und Sturmböen um 80 Stundenkilometer gewarnt.

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