Teresa-Bock-Preis: Wo sich Generationen die Hände reichen

Von: Sabine Rother
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Stolze Preisträger: Weihbischof Johannes Bündgens (M.), Vorsitzender des Stiftungsrates der Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen, überreichte am Donnerstagabend Aktiven der Projekte Vergissmeinnicht und Spiel(t)räume den Teresa-Bock-Preis. Foto: Ralf Roeger, Markus Bienwald, Caritasverband
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Preisträger 1: Das Projekt Spiel(t)räume. Foto: Ralf Roeger, Markus Bienwald, Caritasverband
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Preisträger 2: Das Projekt Vergissmeinnicht. Foto: Ralf Roeger, Markus Bienwald, Caritasverband

Aachen. Große Spannung im Forum M in Aachen. Wer wird den Teresa-Bock-Preis 2015 mit nach Hause nehmen? Welches der 31 ambitionierten Projekte, die sich diesmal um die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung beworben haben, macht das Rennen?

Schließlich geht es um ein Preisgeld von 10.000 Euro und eine besondere Anerkennung unter dem Motto „Die Zukunft im Demografischen Wandel gestalten“.

Doch bevor Weihbischof Johannes Bündgens, Vorsitzender des Stiftungsrates der Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen, die edle Stele aus Glas mit dem Namen der 2012 gestorbenen Sozialwissenschaftlerin Teresa Bock aus Viersen überreicht, moderiert Bernd Büttgens, Sprecher der Stadt Aachen, mit viel Humor ein kleines Programm. Saxofonist Heribert Leuchter und seine Band liefern die locker-jazzige Musik dazu, die Gruppe „Die Findlinge“ spielt realitätsnahes Theater zur Frage: „Was tun wir jetzt eigentlich mit dem Ruhestand?“

Dann gibt es ein paar Hintergrundinformationen zur komplizierten Arbeit der Jury sowie per Video-Bilderbogen einen anrührenden Einblick in die Leistungen aller Projekte, die sich aus dem Bistum Aachen beworben haben – ein Beweis, wie vielfältig und kreativ das Engagement der Menschen ist, die ihre Ideen häufig in aller Stille umsetzen. „Was im Verborgenen geschieht, braucht endlich mehr Öffentlichkeit“, erläutert Weihbischof Bündgens einen der Gründe, warum man überhaupt einen Wettbewerb ausgeschrieben hat.

Dann endlich der große Moment und eine Überraschung: Es gibt diesmal zwei gleichrangige Gewinnerprojekte, die sich jeweils über 5000 Euro freuen dürfen und nun stürmischen Applaus erhalten. Erste Glückwünsche kommen von Weihbischof Bündgens für das Unterstützungs-Netzwerk Vergissmeinnicht in der Pfarre St. Josef in Herzogenrath-Straß sowie für Spiel(t)räume Birgden in der Region Gangelt-Selfkant. Und – oh Wunder – plötzlich ist sogar eine zweite gläserne Stele mit der Aufschrift „Teresa-Bock-Preis“ da, denn hier wäre es schwierig geworden, zu teilen.

Zur Jury, die immer wieder die Qualität sämtlicher Projekte und die Mühen der Entscheidungsfindung betonte, gehörten diesmal: Marianne Genenger-Stricker (Katholische Hochschule NRW/Abteilung Aachen), Martina Maaßen, Landtagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen aus Viersen, der CDU-Landtagsabgeordnete Norbert Oost aus Mönchengladbach, Peter Pappert, Redakteur unserer Zeitung, sowie Hans Mülders, Direktor der Pax-Bank Aachen. Die Entscheidung wurde bis zum Abend der Verleihung geheim gehalten.

2013 erhielten den Preis die Pfadfinderinnen St. Georg für ihre Arbeit mit und für Behinderte.

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