Teamwork im Rechner: „Booster“ macht den „Cluster“ schneller

Von: sim
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Juequeen, Supercomputer in Jülich, gehört zu den schnellsten Rechnern der Welt. Foto: Guido Jansen

Jülich. Wie entwickelt sich unser Klima? Wohin treibt der Wind die Asche nach dem Vulkanausbruch? Oder: Wie kommunizieren Nervenzellen im Gehirn miteinander? Im Forschungszentrum Jülich ist man den Antworten auf diese Fragen seit Montag wieder ein Stück näher gekommen.

Ein „Booster“, untergebracht in 33 Rechnerschränken, hilft künftig dem 2015 in Betrieb genommenen „Cluster“ bei der Bewältigung anspruchsvollster Rechenaufgaben.

Das Besondere: „Booster“ und „Cluster“ sind zwei unterschiedliche Rechnertypen, die in einem Gerät zusammenarbeiten und je nach Anforderung zum Einsatz kommen. Durch die Arbeitsteilung sollen wissenschaftliche Simulationen künftig bis zu 1000 Mal schneller ablaufen.

Was die Jülicher besonders stolz macht: Ihr modularer Superrechner ist weltweit der erste seiner Art und einer der schnellsten Europas. Die meisten Supercomputer stehen in China. In den „Top 500“ stellt das Land 201 Anlagen und überholt damit die USA (145). Platz 3 belegt Japan (35), vor Deutschland (20), Frankreich (18) und Großbritannien (15).

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