Köln - Tatverdächtiger im Kölner Doppelmordfall verweigert die Aussage

Tatverdächtiger im Kölner Doppelmordfall verweigert die Aussage

Von: dapd-nrw
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Köln. Ein wegen eines Doppelmordes in Köln gesuchter Mann ist von Frankreich nach Deutschland ausgeliefert worden. Der 41-Jährige habe seiner Auslieferung zugestimmt, erklärte am Donnerstag eine Polizeisprecherin. Der Mann lasse sich anwaltlich vertreten und verweigere die Aussage.

Er soll am Abend des 29. November im Kölner Stadtteil Braunsfeld seine 29-jährige Ex-Freundin und deren 34-jährigen Arbeitskollegen auf offener Straße erschossen haben. Einige Tage zuvor hatte die Frau den Tatverdächtigen wegen gewalttätiger Übergriffe angezeigt.

Am Tatabend soll der Mann die beiden zur Rede gestellt und nach einem kurzem Wortwechsel niedergeschossen haben. Anschließend sahen Zeugen den Schützen mit einem Mietwagen fliehen. Die Polizei ging frühzeitig davon aus, dass sich der mutmaßliche Schütze ins Ausland abgesetzt hatte. Er wurde aufgrund eines internationalen Haftbefehls am 4. Januar am Bahnhof der südfranzösischen Stadt Narbonne gefasst.
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