Tagebaugegner bauen ihr neues Protestcamp aus

Von: Margret Vallot
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Auf elf Zelte, zwei Campingwagen, einen Bauwagen und insgesamt 20 Bewohner und Bewohnerinnen ist das neue Protestcamp der Baumschützer angewachsen. In den Zelten übernachten die durchweg jungen Leute in Schlafsäcken auf Paletten und Isomatten. Foto: Margret Vallot

Merzenich. Auf elf Zelte, zwei Campingwagen, einen Bauwagen und insgesamt 20 Bewohner und Bewohnerinnen ist das neue Protestcamp der Baumschützer angewachsen. In den Zelten übernachten die durchweg jungen Leute in Schlafsäcken auf Paletten und Isomatten. Und: Sie schachten Löcher aus, um darin aus Holz neue Bauten und eine große Feuerstelle zu errichten.

Ihr Protest richtet sich gegen die RWE Power AG und deren landschaftsfressenden Braunkohletagebau. Erst vor wenigen Wochen wurde ein Camp im Wald geräumt. In dem neuen Camp bei Merzenich/Morschenich im Kreis Düren kommen nun jede Woche neue Aktivisten an und lösen die ab, die erschöpft sind.

Angeblich hat die spektakuläre Rettung eines Tagebaugegners aus einem Erdloch den Protest erst richtig bekannt gemacht. Eine „Bewegung“ wie die Antiatomkraft-Bewegung scheint sich zu formieren. Unterstützt werden die Aktivisten von Menschen aus den umliegenden Dörfern. So fehlt es nicht an Lebensmitteln – „nur an wasserfester Kleidung“.

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