Tagebau Hambach: BUND kündigt eine neue Klage an

Von: cl
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Die Arbeiten an der Unterführung für die neue Hambachbahntrasse an der A4 sollen im August abgeschlossen sein. Dann kann der weitere Abraum über die neue Trasse in den Tagebau transportiert werden. Vogelschützer kritisieren die Stromführung an der Trasse und befürchten gegrillte Vögel.

Kerpen/Ellen. Der BUND und die Bürgerinitiativen gegen die tagebaubedingte Verlegung der A4 wollen trotz ihrer Niederlage vor dem Bundesverwaltungsgericht weiter für die Lebensqualität der Betroffenen kämpfen.

Die Umweltschützer kündigten am Dienstag an, weiter alle Möglichkeiten zur Verhinderung des „klima- und umweltschutzpolitisch verheerenden Tagebaus” zu nutzen.

So will der BUND gegen die Zulassung des 3. Rahmenbetriebsplans zur Fortführung des Tagebaus bis 2030 klagen.

Ein Privatkläger aus Buir, Peter Abels, hat bereits eine Anhörungsrüge beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.

Wolfgang Schaefer, Sprecher der acht Kläger aus Ellen, die sich gegen die A-4-Verlegung gewehrt haben, brachte seine Enttäuschung über die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausdruck und kritisierte „die fehlerhafte Würdigung der massiven Beeinträchtigung Ellens durch zusätzliche Lärm- und Feinstaubemissionen”.
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