Jülich - „Tag der Neugier“: Das Volksfest der Jülicher Forscher

„Tag der Neugier“: Das Volksfest der Jülicher Forscher

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
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Der „Tag der Neugier“ lockt am Sonntag große und kleine Besucher. Foto: FZ Jülich
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Der „Tag der Neugier“ lockt am Sonntag große und kleine Besucher. Foto: FZ Jülich

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) ist ein gut geschützter Bereich hinter kilometerlangen Zäunen. Doch alle paar Jahre lassen sich die Wissenschaftler mit voller Absicht in die Karten schauen: beim „Tag der Neugier“.

Wenn sich nach dreijähriger Pause am Sonntag, 5. Juni, die Tore wieder öffnen, ist großer Andrang gewiss. 30.000 bis 40.000 Besucher und ein massenkompatibles Programm sorgen von 10 bis 17 Uhr mit Sicherheit wieder für eine Art Volksfest der Jülicher Forscher. Der Anlass zu feiern ist gleichzeitig auch die Erklärung, warum die von Bund und Land finanzierte Großforschungseinrichtung vom zweijährigen Veranstaltungsrhythmus abgewichen ist und bis 2016 gewartet hat. Das Jülicher Zentrum wird 60 Jahre alt.

Wissenschaft zum Greifen nah

Die Geschichte spielt selbstredend eine Rolle am Sonntag, wenn eine neue Ausstellung auf 25 großformatigen Tafeln und zwei Bildschirmen im Foyer der Zentralbibliothek die Entwicklung der Einrichtung dokumentiert: von der Kernforschung über viele Schritte zu den Herausforderungen der Gegenwart in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Die Institute stellen die Jülicher Instrumente der Spitzenforschung vor. Dazu zählen der Supercomputer Jugene, das Elektronenmikroskop Titan, der Teilchenbeschleuniger Cosy und die Atmosphärenkammer Saphir.

Wissenschaft ist am Sonntag in Jülich zum Greifen nah, die Frauen und Männer dahinter stehen nämlich Groß und Klein Rede und Antwort, das versprechen die Verantwortlichen des FZJ am „Tag der Neugier“. In den Laboren und Instituten sind sie allgegenwärtig, im „Forscher-Café“ (Foyer der Zentralbibliothek) berichten sie bei einer Tasse Kaffee und stellen sich neugierigen Fragen.

Schüler und Studenten können sich bei einem der größten Ausbilder der gesamten Region informieren. Wissenschaft populär zu vermitteln zählt zum Pflichtprogramm. Auf der Seebühne lädt Felix Homann unter dem Motto „Staunen, lachen, verstehen“ in sein Show-Labor. Kinder sind eingeladen, an einer Forschungsrallye teilzunehmen.

Der Eintritt am 5. Juni ist kostenlos, das Forschungszentrum selbst weitgehend autofrei. Kostenlose Busshuttles bringen Besucher von ausgewiesenen Parkplätzen (siehe Grafik) zur Einrichtung und zurück. Ab 9.30 Uhr fahren sie nach Angaben des FZJ etwa jede halbe Stunde. Shuttlebusse fahren auch die Bahnhaltestelle der Rurtalbahn an (RB 21 ab Düren oder Linnich).

Wer den Tag mit digitaler Unterstützung in Jülich verbringen will, der sollte vorab eine Event-App auf seinem mobilen Endgerät installieren. Sie helfe nicht nur bei der Anfahrt und stelle wichtige Informationen bereit, sondern beinhaltet als Herzstück einen Campusplan, der das offizielle Programm mit einer Wegführung über das Jülicher Gelände verknüpft.

Die Gäste werden über Push-Nachrichten in Echtzeit über Höhepunkte im Programm auf dem Laufenden gehalten. Das Forschungszentrum empfiehlt die vorherige Installation auf dem Smartphone, da die App einige MB groß ist (www.apps.appmachine.com/7492GG).

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