Studie empfiehlt Seilbahn über den Rhein

Von: Manfred Reinnarth
Letzte Aktualisierung:

Köln. Um die Kapazitätsengpässe im Eisenbahnknoten Köln zu verringern, schlägt ein Planungsbüro eine Seilbahn als „besonders geeignete Lösung” vor, um den Hauptbahnhof mit dem Bahnhof Messe/Deutz zu verbinden.

In der Verbandsversammlung des Nahverkehr Rheinland (NVR) ist dazu eine Machbarkeitsstudie vorgetragen worden. Sie empfiehlt, die etwa 1200 Meter voneinander entfernten Bahnhöfe zu Terminals eines neuen Großbahnhofs zu deklarieren mit den Namen „Dom” und „Messe”.

Die Seilbahn soll einen Pylon auf der Deutzer Seite haben und auf dem Breslauer Platz vor dem Hauptbahnhof einfahren. Sie könnte später auch bis zum Odysseum in Kalk verlängert werden. 10.000 bis 15.000 Fahrgäste werden erwartet, ungefähr 15 bis 20 Millionen Euro veranschlagt. Der barrierefreie Ausbau der Fußgängerverbindung über die Hohenzollernbrücke, wie er gerade von der Stadt Köln geplant wird, genüge allein nicht. Selbst eine „Beschleunigung durch Fahrsteige” bilde „keinen vollwertigen Ersatz für ein leistungsfähiges zusätzliches Verkehrsmittel zwischen den Terminals”.

Einschienenbahn ausgeschieden

Mit Rücksicht auf den Dom als Weltkulturerbe schlagen die Ingenieure für die Südseite der Hohenzollernbrücke den Bau einer Fußgängerbrücke auf den Fundamenten der ehemaligen Straßenbrücke vor. Für die Fahrgastverbindung auf der Nordseite schied eine Einschienenbahn aus.

Ein Arbeitskreis wird sich nun mit Ideenwettbewerb, Integration in die Bebauung und der möglichen Fahrhöhe der Seilbahn beschäftigen.
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