Aachen - Student und ohne Wohnung? Hier gibt‘s Abhilfe

Student und ohne Wohnung? Hier gibt‘s Abhilfe

Von: se
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Marvin Balicki (ASTA) weiß, wo man noch Unterschlupf findet. Foto: Sonja Essers

Aachen. Eine günstige Wohnung in Aachen zu finden, sei gar nicht so einfach, ist sich Marvin Balicki vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sicher. Er weiß, wo Studenten auch noch nach Semesterbeginn auf den letzten Drücker unterkommen können.

Außerdem weiß Balicki, worauf man bei Thema Nebenkosten achten muss: „Wir empfehlen den Studierenden in den meisten Fällen Wohnheime, die sind nämlich günstiger“, sagt Balicki. Zwischen 180 und 450 Euro monatlich müssen die Studierenden für ein bis zwei Zimmer zahlen – und es fallen keine Nebenkosten an. Die Plätze sind aber heiß begehrt. Bis zu acht Monate vorher sollte man Interesse anmelden, rät Balicki.

In Aachen und in Jülich gibt es derzeit insgesamt 22 Wohnheime. Achten sollten Studierende auf die Lage, schließlich sind diese über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sogar in Jülich angesiedelt, sodass Studenten von RWTH und FH versorgt werden können.

Die Anmeldung läuft über eine Liste, bei der man sich während der Wartezeit jeden Monat zurückmelden sollte. Ansonsten verliert man seinen Platz. Die maximale Wohndauer im Studentenheim beträgt vier Jahre und elf Monate. Wer sich nicht rechtzeitig für einen Platz in einem Studentenwohnheim bewirbt, muss sich allerdings keine Sorgen machen.

Auf zahlreichen Internetportalen wie www.wg-gesucht.de und www.extraraum-aachen.de werde man oft fündig. Und auch das Aachener Umland sollte man bei seiner Suche berücksichtigen. Für das Stadtgebiet Stolberg gibt es sogar eine eigene Ansprechpartnerin, an die sich Studenten wenden können.

Vorteile könne auch das Wohnen in den benachbarten Niederlanden und in Belgien haben. „Mit dem Bus braucht man zur Uni nur 20 Minuten. Das ist eigentlich ein Katzensprung“, sagt Balicki. Voraussetzung ist, dass die Studierenden, die im benachbarten Ausland leben, EU-Bürger sind.

Wer eine eigene Wohnung bezieht sollte außerdem auf versteckte Klauseln im Mietvertrag achten. „Viele Vermieter versuchen kuriose Kosten abzusetzen“, warnt Balicki. Vor allem sollten die Mieter auf die Nebenkosten achten. Die betragen pro Person zwischen 80 und 120 Euro. Leben mehrere Personen in der Wohnung, sinkt die Zahl leicht.

„Oft hat jede Wohnung einen eigenen Stromzähler, manchmal wird die Heizung aber auch pro Wohnungsvolumen abgerechnet. Dann kann man so viel sparen wie man will, man muss trotzdem zahlen“, sagt Balicki, der die Studierenden dazu auffordert, sich den Mietvertrag vor der Unterzeichnung genauer anzuschauen.

Was aber, wenn zum Semesterstart noch keine Wohnung in Sicht ist? Der AStA kooperiert mit einem Hostel, bei dem die Studierenden zehn Prozent Rabatt auf die Miete eines Zimmers erhalten. „Auf diese Weise kann man sich vor Ort um eine langfristige Wohnmöglichkeit kümmern“, sagt Balicki. Wer Fragen zum Thema Wohnen hat, kann sich auf der Internetseite des AStA unter www.asta.rwth-aachen.de informieren.

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