Streit um Fußballtraining für Siebenjährigen vor Gericht

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Grevenbroich. Ein Vater aus Grevenbroich am Niederrhein ist vor Gericht gezogen, um für seinen siebenjährigen Sohn ein Torwart-Sondertraining im Fußballverein durchzusetzen.

Weil sich der streitbare Papa und der Verein am Freitag nicht gütlich einigen konnten, will das Gericht am kommenden Dienstag entscheiden. „Wir können uns doch nicht von den Eltern vorschreiben lassen, was für ein Training wir machen”, sagte Josef Breuer vom Vereinsvorstand. Außerdem empfehle der DFB Sondertraining nur für ältere Spieler.

Der Vater und die Führung des Fußballvereins hatten sich im Sommer zerstritten. Darauf schloss der Verein den Nachwuchskicker aus. Nach einer ersten Runde vor Gericht nahm der Verein den Rausschmiss zwar zurück, strich aber das Sondertraining. Gerade das habe aber dem Siebenjährigen so viel Spaß gemacht, klagte der Vater. Zum allgemeinen Training kam sein Sohn nicht mehr.
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