Straßenstück in der Nähe des Kölner Stadtarchivs eingesackt

Von: ddp
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Köln / Stadtarchiv / Einsturz
Feuerwehrleute bergen in Köln Dokumente in den Trümmern des Stadtarchivs. Foto: dpa

Köln. In der Nähe des eingestürzten Stadtarchivs in Köln ist am Sonntag ein mehrere Quadratmeter großes Straßenstück abgesackt.

Einen Zusammenhang zwischen dem Einsturz des nahe gelegenen Stadtarchivs am 3. März mit zwei Toten schloss ein Sprecher der Stadtverwaltung am Montag auf ddp-Anfrage aus. Er verwies darauf, dass die U-Bahn-Trasse nicht im Bereich des abgesackten Straßenstücks verlaufe. Der Einsturz des Stadtarchivs wird mit dem U-Bahn-Bau in Köln in Verbindung gebracht.

Die Hohlräume waren in einem unter der Fahrbahn liegenden ehemaligen Kellergewölbe entstanden, das allem Anschein nach als Kellerraum einer Metzgerei genutzt wurde. Das Fundament steht auf einer Kiessohle, die sich im Lauf der Jahrzehnte teilweise nach unten abgesetzt hatte. Dadurch konnte der Hohlraum entstehen, der an einigen Stellen eine Tiefe von bis zu vier Metern hat.

Dieser Hohlraum soll mit Flüssigbeton aufgefüllt werden. Die Arbeiten zur Schadensbeseitigung werden voraussichtlich bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Bei dem Schadensfall am Sonntag war den Angaben zufolge neben dem Absacken der Fahrbahn ein 50 mal 50 Zentimeter großes Loch entstanden. Der Straßenverkehr auf der Ulrichgasse war am Montag kurzzeitig gesperrt, ist aber inzwischen wieder freigegeben.

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