Straßen.NRW streute im Winter 270 000 Tonnen Salz

Von: ddp-nrw
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Gelsenkirchen. Der lange Winter hat dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen Rekordwerte beschert. Wie Straßen.NRW am Mittwoch in Gelsenkirchen mitteilte, wurden in der vergangenen Wintersaison auf den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen 270.000 Tonnen Salz (Vorjahressaison: 200.000 Tonnen) gestreut.

Mehr als 450.000 Arbeitsstunden waren die Beschäftigten im Winterdienst im Einsatz. Die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit bei Schnee und Eis kostete den Angaben zufolge in dieser Saison 56 Millionen Euro. Das ist mehr als das Doppelte der Kosten gegenüber einem durchschnittlichen Winter.

Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf betonte, dass man auf die Organisation des Winterdienstes „gut vorbereitet” gewesen sei. Bei der Versorgung mit Streumaterial gebe es aber noch „Optimierungsbedarf” bei den Lieferanten. Deshalb solle nun mit den Kommunen und den Lieferanten gesprochen werden, inwieweit die Versorgung mit Streusalz verbessert werden könne.

Der vergangene Winter war nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in NRW landesweit gegenüber dem langjährigen Mittel um 1,8 Grad zu kalt und damit der kälteste Winter seit 14 Jahren. In NRW schneite es so oft wie seit 1980/81 nicht mehr. Es wurden zwischen 24 Schneefalltage im Flachland und bis zu 60 im Bergland registriert.

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