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Straßen.NRW spart durch milden Winter Salz

Von: dpa
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Symbol Streufahrzeug Winter Ingo Wagner/dpa
Streufahrzeug im Einsatz. Symbolfoto: Ingo Wagner/dpa

Düsseldorf. Die Salzlager von Straßen.NRW sind auch nach dem ersten großen Winterdiensteinsatz am Freitag gut gefüllt. „Durch den bislang milden Winter mussten wir nur 16.000 Tonnen Salz streuen”, sagte Ludwig Niebrügge, Winterdienst-Experte beim Landesbetrieb. Dies sei die Hälfte dessen, was im vergangenen Jahr bis zu dieser Zeit gebraucht wurde.

189.000 Tonnen seien noch vorhanden. Seit vielen Jahren seien Januar und Februar die wichtigsten Monate für den Winterdienst. „Wir rechnen für diese Saison mit einem Verbrauch von rund 100.000 Tonnen”, sagte Niebrügge. Im vergangenen, ebenfalls sehr milden Winter sei der Verbrauch ähnlich gewesen.

Über eine Million Euro habe Straßen.NRW durch den geringeren Salzverbrauch gespart. Weniger Kosten gebe es auch durch den Wegfall von Überstunden. „Der Winterdienst fährt meist nachts auf den Straßen. Dafür gibt es einen Zuschlag. Die Fahrten waren bisher aber nicht nötig”, sagte Niebrügge. Die 1900 Straßenwärter wurden stattdessen zur Pflege von Gehölzen eingesetzt. In der Schneenacht zum Freitag rückten dann aber 100 Fahrzeuge aus.

Das Tausalz, das am Ende der Wintersaison übrig ist, kann bis zu vier Jahre aufbewahrt werden. Nach Angaben des Winterdienst-Experten muss es zwischendurch jedoch umgelagert werden, damit keine Klumpen entstehen.

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