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Sprengung von Geldautomaten länger geplant: Täter mieteten Wohnung

Von: dpa
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Unbekannte haben erneut zwei Geldautomaten gesprengt - diesmal im Essener Stadtteil Altenessen. Die beiden Automaten wurden am frühen Mittwochmorgen fast zeitgleich beschädigt, wie die Polizei in Essen mitteilte. Vier Tatverdächtige seien festgenommen worden. Foto: Stephan Witte/KDF/dpa

Essen/Aachen. Die Sprengung von zwei Geldautomaten in Essen war offenbar von langer Hand vorbereitet. Zwei der mittlerweile fünf festgenommenen mutmaßlichen Täter hätten vor 14 Tagen eine Wohnung in der Nähe der beiden Tatorte gemietet, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Essen.

Dort waren drei Männer bereits kurz nach den Sprengungen beim Zählen des Gelds erwischt worden. Sie hatten acht Geldkassetten aus den Automaten erbeutet.

Die Bande hatte nach Angaben der Ermittler am frühen Mittwochmorgen fast gleichzeitig zwei Geldautomaten im Stadtteil Altenessen in die Luft gesprengt. Die von Anwohnern alarmierte Polizei konnte vier auf Motorrollern flüchtende Männer schnell verfolgen.

Neben den drei in der Wohnung festgenommenen Verdächtigen wurde ein vierter Mann ebenfalls kurz nach der Tat aufgespürt. Der fünfte Verdächtige ging der Ermitteln am Donnerstag ins Netz, als er an der Wohnung auftauchte.

Drei der festgenommenen Männer kommen den Angaben zufolge aus den Niederlanden. Zwei von ihnen sind der Polizei sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland bekannt. Ob dies auch auf die Sprengung von Geldautomaten zurückgeht, sagten die Ermittler nicht. Auch zur Höhe der Beute machten sie keine Angaben.