Sportplatzüberfall: Bundesgerichtshof entscheidet

Von: jan
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Der Prozess ist jetzt ein Fall für den Bundesgerichtshof geworden. Foto: dpa

Kreis Düren/Aachen. Fünf der sieben Angreifer auf das Fußballspiel in Jülich-Güsten im November ziehen vor den Bundesgerichtshof. Die im Mai vor dem Landgericht Aachen verhängten Urteile sind in ihren Fällen damit nicht rechtskräftig.

Das teilte das Landgericht Aachen auf Nachfrage mit. In zwei Fällen – die Männer waren zu Bewährungsstrafen von einem Jahr und drei Monaten beziehungsweise einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden – wird auf die Revision verzichtet. In fünf Fällen überprüft der Bundesgerichtshof, ob es Fehler im Verfahren gegeben hat oder ob das Urteil nicht angemessen ist.

Drei der Männer, die in Revision gehen, waren zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt worden, unter anderem weil sie während des Überfalls bereits Bewährungsstrafen verbüßten. Ein vorbestrafter Angreifer war vor der 4. Großen Strafkammer des Aachener Landgerichts zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er wenigstens siebenmal mit einem Baseballschläger zugeschlagen hat. Bis zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs sind die Strafen nicht rechtskräftig und die zu Gefängnisstrafen verurteilten Männern auf freiem Fuß. Wann der Bundesgerichtshof sich mit den Fällen beschäftigt, ist nicht absehbar.

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