Spitzenwerte um die 30 Grad: Ein kurzer Hochsommer für die Region

Von: kf/dpa
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Ein erster Sommertag: Wie hier am Elisenbrunnen genossen viele Aachener das Wetter. Foto: Harald Krömer
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Bei den sommerlichen Temperaturen zog es viele nach draußen. Die Enten genossen das Wetter anscheinend auch. Foto: Harald Krömer
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Die Parks zeigten sich übersät mit den Scharen der Sonnenhungrigen. Foto: Harald Krömer
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Freibadwetter: Viele Menschen strömen am Mittwoch zum Aachener Hangeweiher. Foto: Harald Krömer
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Die Wiesen im Hangeweiher füllten sich rasch. Foto: Harald Krömer

Aachen/Region. Der bisher wärmste Tag des Jahres mit Spitzenwerten um die 30 Grad hat nur einen kurzen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben. Auf den sonnigen Mittwoch folgt schon am Donnerstag eine Schlechtwetterfront mit Gewitter und Hagel.

„Der Mittwoch ist bisher der wärmste Tag in diesem Jahr“, sagt Andy Holz von der privaten Wetterseite huertgenwaldwetter.de. Im Laufe des Tages werde es nördlich der Eifel sogar noch deutlich wärmer. Dort sei mit bis zu 29 Grad zu rechnen. Im Aachener Zentrum könnte das Thermometer sogar die 30-Grad-Marke knacken. „Wir sprechen vom sogenannten Eifelföhn. Wenn der Südwind über die Gebirge zieht, wird es richtig warm“, sagt Holz.

Wer kann, sollte das Freibad-Wetter allerdings ausnutzen. Denn bereits am Donnerstag war es das schon wieder mit dem Sommerwetter. Ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Essen verkündet: „Da muss mit Niederschlag gerechnet werden, und auch die Temperaturen werden nicht mehr so hoch sein.“ Auch am Freitag und Samstag kann es Schauer geben, der Sonntag wird vielleicht wieder etwas besser.

Von diesen sommerlichen Temperaturen ist am Donnerstag allerdings nichts mehr zu spüren. Eine Schlechtwetterfront bringt dem westlichen Landesteil Schauer und Höchstwerte von nur noch 18 bis 23 Grad. Im östlichen Landesteil bleibt es zwar am Vormittag noch sonnig. Vor allem in Ostwestfalen kann es ab Mittag aber zu Gewittern mit Starkregen und Hagel kommen.

Auch am Freitag bleibt es wechselhaft. Der Vormittag wird voraussichtlich stark bewölkt und regnerisch. Am Nachmittag lassen die Niederschläge zwar allmählich nach, Sonnenstunden bleiben dennoch die Ausnahme. In der Nacht zum Samstag sinken die Temperaturen dann auf neun bis sechs Grad, im Bergland sogar auf fünf.

Am Samstag regnet es noch vereinzelt und die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 20 Grad. Auch in der Nacht zum Sonntag bleibt es überwiegend trocken.

Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings schon: In unserer Region könne Anfang nächster Woche wieder mit Temperaturen über 20 Grad rechnen, ist sich der Eifeler Wetterexperte Andy Holz sicher. Allerdings werde der Mai ziemlich unbeständig, wie der April. „Für die Natur und die Böden ist es gut, dass es auch mal regnet. Denn wir hatten bislang zu wenig Niederschlag in diesem Jahr“, sagt Holz.

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