So klang 2016 in unserer Redaktion (Teil 2)

Von: red
Letzte Aktualisierung:
Sonja und Christian
Ticken musikalisch völlig verschieden: Volontärin Sonja Essers und Redakteur Christian Rein.

Aachen. Andreas Gabalier und David Bowie - kann das zusammengehen? Nein. Da haben Sie völlig recht. Deshalb sollten Sie auch gar nicht erst versuchen, diese beiden Playlists zusammenzubringen, es steht jede für sich, ganz so wie sie ist. Teil 2 unseres musikalischen Jahresrückblicks mit unserer Volontärin Sonja Essers und unserem Redakteur Christian Rein.

Sonja Essers

Adele - Hello: Was für eine Stimme, was für ein Song! Perfekt, wenn man einfach einmal richtig abschalten möchte.

Stereoact - Die immer lacht: Da ist Party vorprogrammiert, aber hinter dem eingängigen Beat verbirgt sich eine besonders traurige Geschichte, die unter die Haut geht.

Andreas Gabalier - Hulapalu:  Ein Lied, das oft unterschätzt wird. Hinter dem merkwürdigen Titel verbirgt sich nämlich ein Ohrwurm, der auf keiner Party fehlen darf.

Wincent Weiss - Musik sein: Bei „Deutschland sucht den Superstar“ kam er nicht gut an. Mit seinem eigenen Song singt er sich in die Herzen der Hörer. Für mich ist er der Newcomer des Jahres!

257ers - Holz: Musik muss man nicht nur immer hören, manche Lieder überzeugen mit einem so simplen Text, dass man ihn einfach mitsingen muss – immer und immer wieder.

Sido feat. Andreas Bourani - Astronaut: Ein ungleiches Duo, das musikalisch nicht besser harmonieren könnte. Eine der Überraschungen des Jahres!

Justin Timberlake - Can't stop the feeling: Selbst als Sportmuffel will man sich zu diesem Song bewegen. Eine bessere Motivation gibt es kaum.

Jennifer Lopez - Ain't yor Mama: Bei diesem Song hält es wirklich niemanden mehr auf den Stühlen. Perfekt, um sich auf eine lange Party-Nacht einzustimmen.

Disturbed - The Sound of Silence: Das wohl beste Cover des Jahres. Selten geht eine Stimme so unter die Haut!

Justin Bieber - Love yourself: Es gibt Lieder, die man einfach nicht ignorieren kann. Dieses gehört dazu. Auf manchen Radiosendern lief der Song gefühlte 200 Mal am Tag.

Hier geht es zu Sonja Essers Spotify-Playliste.

 

Christian Rein

David Bowie - Blackstar: Zwei Tage vor David Bowies Tod erscheint sein letztes Album „Blackstar“. Ein letzter Meilenstein in einer an Meilensteinen reichen Karriere. In vielen Jahreslisten die Nummer 1. Völlig zu Recht.

Iggy Pop - Gardenia: Auch Bowies altem Weggefährten Iggy Pop gelingt noch einmal ein großes Spätwerk. Dank hochkarätiger Begleitband um Josh Homme (Queens Of The Stone Age) entdeckt der Punker den Groove in der Rockmusik.

Aidan Knight - Funeral Singers: Der kanadische Singer/Songwriter Aidan Knight hat mit „Each Other“ ein zu Unrecht von der breiteren Öffentlichkeit völlig übersehenes Album veröffentlicht. Deshalb sei ihm an dieser Stelle zu mehr Aufmerksamkeit verholfen.

Radiohead - The Numbers: Radiohead gelingt mit „A Moon Shaped Pool“ zum wiederholten Mal ein großes Kunstwerk. Die hauchfeinen Klanggespinste sind die Musik zur Zeit schlechthin.

Daughter - Fossa: „Not To Disappear“, das zweite Album von Daughter, ist düsterer, epischer als sein Vorgänger. Fast klingen Daughter wie eine Rockband, die New Wave spielt. Oder wie eine New-Wave-Band, die Rockmusik macht. Der Gesang von Elena Tonra ist so oder so betörend.

Bon Iver - 29 #Strafford APTS: Mit dem Folk der alten Tage hat die Musik, die Bon Iver auf „22, A Million“ veröffentlicht hat, kaum noch zu tun. Er ist zwar noch in der DNA der Songs enthalten, aber Justin Vernon, der Kopf hinter Bon Iver, macht daraus feinsten Avantgarde-Pop. Idealerweise freilich zu hören am zumindest gedachten Kaminfeuer.

Car Seat Headrest - Vincent: Nach etlichen Veröffentlichungen im Selbstvertrieb kommt die Band um Mastermind Will Toledo seit 2015 auf dem Indierock-Label Matador groß raus. Definitiv der beste Gitarren-Sound 2016!

Lambchop - Flotus: Altmeister Kurt Wagner treibt auf „Flotus“ gelungene Spielereien mit seiner Stimme und erfindet sich und sein Projekt Lambchop auf diese Weise ganz nebenbei noch mal neu - übrigens ohne die typische Wärme zu verlieren.

De La Soul & Little Dragon - Drawn: Nach zwölf Jahren kehren die HipHop-Granden mit einem Album zurück, das die Grenzen von HipHop in alle Richtungen sprengt. Und doch passt auf „and the Anonymous Nobody...“ alles (zusammen).

Solange - Interlude: Tina Taught Me/Cranes In The Sky: Was bedeutet es, in den USA als dunkelhäutiger Mensch zu leben? Um diese Frage geht es auf „A Seat At The Table“, dem dritten Album von Solange Knowles, der kleinen Schwester der großen Beyoncé Knowles. Politik wird hier in herausragend gute R&B-Songs und poetische Texte verpackt.

Hier geht es zu Christian Reins Spotify-Playliste.

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