Situation für Hans Kahlen spitzt sich zu

Von: mku
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Kahlen
Der Aachener Architekt und Investor Hans Kahlen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Situation um den zu vier Jahren Haft verurteilten Aachener Architekten und Investor Hans Kahlen (Foto: Michael Jaspers) spitzt sich zu. Auch gesundheitlich.

Nach eigenen Angaben liegt der 57-Jährige mit einem neuerlichen schweren Herzinfarkt in der Universitätsklinik Düsseldorf: „Mir geht es nicht gut”, sagte Kahlen gegenüber unserer Zeitung. Ungeachtet dessen steht seine Revision in Karlsruhe zur Entscheidung an. Nach drei Monaten anhaltender Prüfung hat die Bundesanwaltschaft Kahlens Akte dem Bundesgerichtshof (BGH) zugestellt (Az. 1 StR 618/11).

„Der Beratungstermin ist noch offen”, sagte BGH-Sprecherin Angela Hastler. Entweder wird es zu einer Verhandlung oder einem Senatsbeschluss kommen. Experten räumen der Revision nur geringe Chancen ein. Sollte sie verworfen werden, käme es zum sofortigen Haftvollzug. Kahlen war im Mai 2011 vom Landgericht Duisburg wegen 17 Straftatbeständen verurteilt worden, darunter Steuerhinterziehung, Kreditbetrug und Betrug.
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