Simon Oslender spielt mit den „großen Jungs”

Von: Bernd Büttgens
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Davon träumen Jungs wie Simon
Davon träumen Jungs wie Simon Oslender: Auf der original Hammond B3 von Gero Körner (rechts) wird er am Sonntag spielen. Das 13-jährige Jazztalent hat die Fachwelt bereits auf sich aufmerksam gemacht. Nun freut er sich auf das Publikum beim Aachener Heimspiel. Foto: Bernd Büttgens

Aachen. Die Geschichte ist so schön, man muss sie gleich am Anfang erzählen. Sie spielt an einem Novemberwochenende im Jahr 2010, da gewinnt der damals zwölfjährige Keyboarder Simon Oslender aus Walheim, was bei Kornelimünster, also bei Aachen liegt, im niederländischen Heerlen den Eujazz-Preis.

Renommierte euregionale Veranstalter loben ihn aus. Das war am Samstag. Und einen Tag später, diesmal in Amsterdam, da räumt er mit seinem Freund, dem damals 14-jährigen Maastrichter Schlagzeuger Jérome Cardynaals, beim noch bedeutenderen „Prinses Christina Jazz Wettbewerb” so richtig ab: Ehrenpreis, Publikumspreis und ersten Preis der Fachjury! Holländische Zeitungen schreiben diese zauberhafte Geschichte auf und preisen die beiden musikalischen Ausnahmetalente. Sie vergessen nicht zu erwähnen, dass die beiden in Amsterdam erst morgens beschlossen hatten, gemeinsam aufzutreten, dass sie in der Garderobe noch ein wenig Fußball spielten, um auf dem Weg zur Bühne kurz zu überlegen, wie die Wettbewerbsbeiträge denn gestaltet sein sollen. „Nein, nervös waren wir nicht”, sagt Simon Oslender ruhig und bescheiden, er lächelt: „Was hatten wir denn zu verlieren?”

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