Silvesternacht: Hunderte Einsätze für die Polizei in der Region

Von: dpa/red/pol
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Silvester
Silvesterfeuerwerk in der Aachener Innenstadt. Foto: Benjamin Jansen

Aachen/Städteregion/Düren/Heinsberg. Millionen von Menschen in Nordrhein-Westfalen haben friedlich das neue Jahr begrüßt. Die Polizei sprach vielerorts von einem vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel. Die Beamten rückten in der Silvesternacht zu landesweit rund 3800 Einsätzen aus - vor einem Jahr wurden 3700 gezählt.

700 Mal ging es diesmal um Ruhestörung, in 850 Fällen um Körperverletzung. Zu einer größeren Schlägerei kam es in Köln. Dort gingen zwei Gruppen unter anderem mit einem Messer und Knüppeln aufeinander los. Ein Mensch wurde durch einen Messerstich ins Bein schwer verletzt.

In Aachen und der Städteregion hatte die Polizei 210 Einsätze zu bewältigen - etwas weniger als im Vorjahr, wie die Polizei mitteilte. Darunter seien einige silvestertypische Fälle gewesen wie Schlägereien und Körperverletzungen oder randalierende Menschen. Zudem habe es 25 Brände gegeben, „aber nichts mit besonders großen Auswirkungen“, hieß es aus der Leitstelle der Polizei in einer vorläufigen Bilanz.

So musste die Feuerwehr am Dienstagabend in einem Schullandheim in Rollesbroich einen Küchenbrand löschen. Die sieben Kinder und ihre beiden erwachsenen Betreuer, die den Silvesterabend in dem Haus hatten verbringen wollen, blieben unverletzt.

Im Kreis Heinsberg rückte die Polizei zu 40 Einsätzen aus. In Ratheim erlitt ein Dreijähriger durch einen Silvesterknaller Verbrennungen am Ohr und an der Schulter. Das Kind kam in eine Klinik.

Wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzung kamen acht Menschen im Kreis Heinsberg zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Außerdem kontrollierte die Polizei im Kreis bis 6 Uhr am Morgen 72 Autofahrer. Einer musste seinen Führerschein abgeben, weil er zu stark alkoholisiert war. Zwei weitere Fahrer standen unter Drogeneinwirkung.

Mit 78 Einsätzen hatte die Polizei im Kreis Düren in der Silvesternacht deutlich weniger zu tun als im Vorjahr: Damals waren die Beamten 131 Mal ausgerückt. 14 Fälle hatten diesmal direkten Silvesterbezug: Mehrmals beschwerten Menschen sich über den Lärm von Böllern und Raketen.

Außerdem kam es zu sieben Bränden, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden: Der Schaden bei brennenden Mülleimer, Bäumen und Büschen sei aber gering, teilte die Polizei mit. 2.000 Euro Schaden entstand jedoch durch einen brennenden Altkleidercontainer in Niederzier. Die Feuerwehr musste den Brand löschen.

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