Siegener Dezernentin tritt nicht als Kölner CDU-OB-Kandidatin an

Von: ddp-nrw
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Köln/Siegen. Die Sozialdezernentin der Stadt Siegen, Birgitta Radermacher, steht nicht als CDU-Kandidatin für das Amt des Kölner Oberbürgermeisters zur Verfügung.

Die Position an der Spitze von Rat und Verwaltung in Köln sei zwar eine interessante Herausforderung, sagte Radermacher der „Kölnischen Rundschau” (Mittwochausgabe). Allerdings müsse ein Bewerber die gesamte Partei hinter sich wissen.

Die 52-jährige Rechtsanwältin war früher Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kölner Stadtrat. Sie stellte klar, dass es zwar Gespräche mit Parteifreunden, aber keine offizielle Anfrage des Kölner CDU-Vorstandes gegeben hat.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den amtierenden Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hat sich die Partei bisher nur Absagen eingehandelt. Die Personalie sollte möglichst noch vor dem Landesparteitag am Samstag (9. Mai) in Essen geklärt werden. Wie aus Kölner Parteikreisen verlautete, liefen derzeit noch intensive Gespräche mit zwei geeigneten Bewerbern.

Schramma hatte am 29. März seinen Verzicht auf eine Kandidatur bei der diesjährigen Kommunalwahl erklärt. Damit habe er den Gebäudeeinsturz in der Kölner Südstadt aus dem anstehenden Wahlkampf heraushalten wollen. Der 61-Jährige war wegen seines Krisenmanagements nach dem Unglück in die Kritik geraten. Schramma war fast neun Jahre Oberbürgermeister seiner Heimatstadt. Nach seinem Rückzug kritisierte er scharf die Landespartei, von der er sich im Stich gelassen fühlte.

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