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Serie geht weiter: Geldautomat in Scherpenseel gesprengt

Von: tp
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Aufräumarbeiten im Morgengrauen: Eine Mitarbeiterin kehrt die Scherben der geborstenen Fensterfront der Sparkassenfiliale zusammen. Foto: Ralf Roeger
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Man kann sich vorstellen, welche Wucht die Detonation gehabt haben muss. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Es wird langsam zur Routine, über gesprengte Geldautomaten in der Region zu berichten. Nach Vettweiß und Baesweiler in der Nacht zu Donnerstag schlugen unbekannte Täter in der Nacht zu Freitag wieder im Kreis Heinsberg zu.

Ziel des Angriffs war die Filiale der Kreissparkasse Heinsberg im Übach-Palenberger Orsteil Scherpenseel. Gegen 3.45 Uhr sprengten die Täter einen Geldautomaten in der Sparkasse an der Heerlener Straße.

Zeugen, die durch den lauten Knall geweckt wurden, konnten noch einen schwarzen Audi beobachten, der vom Tatort über die Heerlener Straße in Richtung Siepenbusch beziehungsweise Teveren flüchtete. Nach Angaben der Zeugen befand sich an dem Fahrzeug ein Geilenkirchener Kennzeichen (GK).

Durch die Sprengung wurde der Geldautomat beschädigt. „Es gibt nur eine gute Nachricht: Die Täter konnten keine Beute machen. Der Geldautomat war mit einem Sicherheitssystem ausgestattet“, erklärte Karl-Heinz Frenken von der Kreispolizeibehörde Heinsberg unserer Zeitung.

Dass am Fluchtauto ein GK-Kennzeichen befestigt war, ist ungewöhnlich. Bei vergleichbaren Fällen hatten Zeugen häufig von niederländischen Kennzeichen berichtet. Allerdings könnten die Kennzeichen oder das Fahrzeug auch gestohlen worden sein, sagte Frenken: „Es gibt noch keine Details.“

Bei der Explosion wurden Inventar und Scheiben des Gebäudes beschädigt. Zeugen und Personen, die Angaben zu den flüchtigen Tätern machen können, wenden sich bitte unter Telefon 02452/9200 an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei in Heinsberg.

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