„Seltsames Verhalten“: Elektro-Festival hebt ab

Von: Stefan Schaum
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Der Hangar wird zur Technobühne: Dako Gnjato, Andreas Berretz und Nils Schumacher (v.l.) organisieren das Festival. Foto: Stefan Schaum

Würselen. Auf dem Flugplatz ist noch viel Luft nach oben: Rund 5000 Besucher hatte das Elektro-Musik-Festival „Seltsames Verhalten“ im vergangenen Jahr auf Merzbrück verzeichnet. Bei der dritten Auflage werden am 7. und 8. Juni 6000 Gäste im Hangar und an der Rollbahn erwartet. Sollten die kommen, wird im kommenden Jahr noch einmal eine Bühne draufgelegt.

„Elektronische Musik hat ein Riesenpotenzial, wir können das Ding Schritt für Schritt größer machen“, sagt Organisator Andreas Berretz mit Blick auf die weitläufigen Wiesen bei Merzbrück. Bei der dritten Auflage am Freitag und Samstag, 7. und 8. Juni, soll erneut ein Mix aus international erfolgreichen deutschen DJs – Monika Kruse, Karotte, Jonathan Kaspar, Moonbotica – und regionalen Acts wie Colors Maastricht, Traumpaar und Alex Hövelmann die Besucher anlocken.

Musikfans und Flieger kommen sich dabei nicht in die Quere. Bis in die Abendstunden hinein können die Piloten abheben, während unten getanzt wird. Die Maschinen müssen ohnehin raus aus dem Hangar, der wie die überdachte Außenbühne zum großen Dancefloor werden soll.

„Hier sind die Bedingungen für uns ideal“, sagt Berretz. „So weit draußen stören wir garantiert keine Anwohner.“ Schließlich kann es ganz schön laut werden beim Festival, das ausschließlich auf Techno-Klänge setzt. Zwar seien die nicht mehr so hart wie in den 1990er Jahren und deutlich melodiöser, doch ist das Festival klar auf eine eingeschworene Elektro-Szene zugeschnitten. „Die ist in der Aachener Region recht ausgeprägt“, sagt Berretz und verweist gleichzeitig darauf, dass die Gäste auch aus ganz Deutschland anreisen. „Wir haben schon jetzt einen guten Namen.“

Ihn sollte es nicht stören, wenn dieser Name noch bekannter wird. Die Betreibergesellschaft des Flugplatzes habe jedenfalls die Bereitschaft signalisiert, das Festival auf Merzbrück weiter wachsen zu lassen.

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