Selfkant-Bewohner haben das niedrigste Gehalt in NRW

Von: ddp
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Gehalt
Fast gleichauf: In Ostdeutschland erhalten Frauen durchschnittlich 6 Prozent weniger Gehalt als Männer.

Düsseldorf. Die Bürger Nordrhein-Westfalens haben 2007 mehr Geld zur Verfügung gehabt als im Vorjahr. Jeder Einwohner hatte 2007 nach Abzug von Steuern und Abgaben ein verfügbares Einkommen von durchschnittlich 19.290 Euro, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte.

Das seien 306 Euro mehr als 2006. Die reichste Stadt im Land ist den Angaben zufolge Attendorn im Kreis Olpe mit einem durchschnittlichen verfügbaren Einkommen von 47.914 Euro. Auf Platz zwei folgt Schalksmühle im Märkischen Kreis mit 40.834 Euro, dritteinkommensstärkste Stadt ist Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis mit 32.495 Euro pro Einwohner.

Am wenigsten Geld haben die Bürger demnach in Selfkant im Kreis Heinsberg (13.947 Euro) und in Kranenburg im Kreis Kleve (13.974 Euro). Grund für die schlechten Zahlen im Selfkant ist aber in erster Linie ein statistisches Problem: Die Niederländer, die in Deutschland wohnen, werden bei der Einwohnerzahl erfasst, in der Gehaltsstatistik allerdings nicht. Dadurch sind die Zahlen für diesen Bereich nicht besonders aussagekräftig.

Insgesamt betrug das verfügbare Einkommen 2007 im Land den Angaben zufolge rund 347,5 Milliarden Euro. Besonders einkommensstark seien dabei die bevölkerungsreichen Regierungsbezirke Düsseldorf (102,5 Milliarden Euro) und Köln (84,4 Milliarden Euro), die mehr als die Hälfte des gesamten durchschnittlichen verfügbaren Einkommens auf sich verbuchten.

In Köln hatte jeder der rund eine Million Einwohner 2007 durchschnittlich 19 850 Euro zur Verfügung. Im rund 600.000 Einwohner starken Düsseldorf waren es 22.055 Euro.

„Verfügbares Einkommen” ist laut Definition das Geld, das nach Abzug von Steuern und Abgaben einer Person zum Konsum oder Sparen zur Verfügung steht.
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