Schwerer Unfall nach Verfolgungsfahrt

Von: fel
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Nach einer Polizeiaktion, deren Hintergründe bislang unklar sind, kam es an der Hohenstaufenallee zu einem schweren Unfall. Foto: Lennertz

Aachen. Bei einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen auf der Hohenstaufenallee in Aachen sind am Abend zwei Menschen verletzt worden.

Die belgische Polizei hatte einen Mann in seinem Renault Clio verfolgt, der sich einer Polizeikontrolle widersetzen wollte. Nach Angaben der Aachener Polizei wollten die Kollegen aus Kelmis den 42-Jährigen aus Luxemburg um 19.52 Uhr überprüfen. Er habe jedoch die Anhaltezeichen ignoriert und sei auf der Lütticher Straße über die Grenze geflüchtet.

Zu dem schweren Unfall kam es, als der Mann an der Kreuzung Hohenstaufenallee/Limburger Straße bei Rotlicht weiterfuhr und mit einem VW Polo kollidierte. Durch den Aufprall schleuderte der Polo gegen einen vor der Ampel wartenden Ford S-Max. Der 47-jährige Fahrer des Polos aus Aachen wurde an Hals und Rücken verletzt.

Der Unfallverursacher klagte über Schmerzen in der Brust, der 55-jährige Fordfahrer aus Eupen blieb unverletzt. Beide Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Belgische Polizeibeamte, die vor ihren Aachener Kollegen am Unfallort waren, hatten Erste Hilfe geleistet.

Beim Unfallverursacher wurde laut Polizei ein Tütchen mit Betäubungsmitteln gefunden. Nach eigenen Angaben stand er unter Drogeneinfluss. Ihm wurde einen Blutprobe entnommen.

An den drei Autos entstand ein Gesamtschaden von 22.000 Euro, der Renault und der Polo waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
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