Düren - Schwerer Lkw-Unfall an Stauende: A4 wieder frei

Schwerer Lkw-Unfall an Stauende: A4 wieder frei

Von: se/heck
Letzte Aktualisierung:
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Verkeilte Wracks: Der Sattelschlepper mit dem blauen Auflieger hatte den weißen VW gegen den gelben Lastzug geschoben. Foto: Freiwillige Feuerwehr Merzenich
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Die Versorgung der Unfallopfer, die Bergungs- und Aufräumarbeiten zogen sich über rund acht Stunden hin. Fotos: Ralf Roeger

Düren. Bei zwei aufeinanderfolgenen Unfällen sind auf der Autobahn 4 bei Düren am Freitagmorgen vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Autobahn war zwischen Kerpen und Düren in Richtung Aachen den halben Tag über voll gesperrt. Erst um 14 Uhr konnten die Fahrspuren wieder freigegeben werden.

Wie die Polizei Köln mitteilte, hatte es zunächst gegen 5.50 Uhr in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Ausfahrten Merzenich und Düren einen ersten Unfall gegeben. Dabei waren zwei Autofahrer im Alter von 19 und 57 Jahren leicht verletzt worden. Hinter der Unfallstelle begann sich der Verkehr zu stauen.

Dann kam es zu dem zweiten, deutlich schwereren Unglück. Nach ersten Ermittlungen bremste ein 40-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Lastwagen rechtzeitig vor dem Stauende ab. Auch eine 37-jährige Autofahrerin dahinter erkannte den Rückstau und bremste. Dann jedoch fuhr ein weiterer Sattelzug mit einem 60-jährigen Mann am Steuer auf das Auto der 37-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw zwischen den beiden Lastwagen eingekeilt. Die Fahrerin und der 40-jährige im vorderen Lastwagen erlitten schwere Verletzungen.

Ein Notarzt kümmerte sich vor Ort um die Unfallopfer. Rettungskräfte brachten sie anschließend in Krankenhäuser. Die behandelnden Mediziner konnten bei der Frau Lebensgefahr nicht ausschließen.

Die Autobahn wurde zwischen dem Kreuz Kerpen und Düren voll gesperrt. Da sich die drei Fahrzeuge ineinander verkeilt hatten, gestalteten sich die Bergungs- und Aufräumarbeiten schwierig. Die Feuerwehr musste die beiden beschädigten Tanks eines der Lastwagen leerpumpen. Mehrere hundert Liter Diesel wurden zum Bauhof der Gemeinde Merzenich gebracht.

Nach dem Unfall leiteten Polizisten den auflaufenden Verkehr zunächst an der Anschlussstelle Merzenich von der Autobahn ab. Die noch vor der Unfallstelle wartenden Fahrzeuge wurden vorsichtig an der Unfallstelle vorbeigelassen. Erst nach etwa acht Stunden, gegen 14 Uhr, floss der Verkehr auf dem Autobahnabschnitt wieder.

Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte vom Rettungsdienst, dem Feuerwehrtechnischen Zentrum Kreis Düren und der Feuerwehr Merzenich im Einsatz. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln war vor Ort, das Verkehrskommissariat nahm Ermittlungen auf.

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