Schwanen-Rettung endet tragisch: Zwei Taucher sterben

Von: heck
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Trotz ihrer Kraft und Größe geraten Schwäne an Stauwehren oder Strömungsfallen gelegentlich in eine hilflose Lage. Den Versuch, ein in Not geratenes Tier bei Lüttich zu retten, haben jetzt zwei Taucher mit dem Leben bezahlt. Symbolfoto: dpa

Lüttich. Tragisches Ende einer Tierrettungsaktion: Zwei Taucher der Lütticher Feuerwehr sind am Freitagabend bei dem Versuch ums Leben gekommen, einen Schwan aus einem Fluss zu retten. Ihr Tod löste in Lüttich große Betroffenheit aus.

Die Feuerwehr war am Freitagnachmittag an die Ourthe bei Tilff im Süden der Stadt gerufen worden, weil sich das Tier offenbar an einer Staumauer nahe einer Brücke in einer starken Strömung verfangen hatte. Sechs Einsatzkräfte versuchten sich an der Rettung des Tieres.

Wie genau es es dabei zu dem Tod der beiden 33 und 45 Jahre alten Männer kam, ist noch ungeklärt. Nachdem er den Schwan befreit hatte, verlor offenbar einer der Taucher zunächst den Halt im Wasser. Als sein Kamerad ihm zur Hilfe eilte, wurden beide vermutlich unter die Wasseroberfläche gerissen. Nach Medienberichten verloren die Männer dabei das Bewusstsein und erlitten Herzstillstand. Ihren Kameraden gelang es kurz darauf, sie wieder an Land zu ziehen.

Rettungsdienste versuchten die Männer wiederzubeleben; beide wurden sofort mit dem Hubschrauber ins Lütticher Klinikum geflogen. Doch schon kurz nach der Ankunft dort wurde der Tod des ersten Tauchers bekanntgegeben. Der zweite starb später im Lauf des Abends, wie das Innenministerium vermeldete.


Der Tod der beiden Männer löste in Lüttich große Betroffenheit aus. In der Feuerwehrwache ist am Samstag eine Gedenkkapelle eingerichtet worden. Mehrere hundert Feuerwehrleute kamen zusammen, um der Verunglückten zu gedenken.

Eine Untersuchung der genauen Umstände des Unglücks soll in den kommenden Tagen für Klarheit sorgen.


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