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Schneefall: Sperrung auf Himmelsleiter, Verkehrsunfälle in der Region

Von: red/ag
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Zwischen Konzen und Fringshaus kam es am Montagmorgen durch den Schneefall zu starken Verkehrsbehinderungen. Foto: Andreas Gabbert
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Zwischen Konzen und Fringshaus kam es am Montagmorgen durch den Schneefall zu starken Verkehrsbehinderungen. Foto: Andreas Gabbert
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Auch für den Nahverkehr ging es in der Eifel oft nicht weiter. Foto: psm
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Mit ordentlichem Blechschaden mussten einige Autos abtransportiert werden. Foto: psm

Nordeifel/Städteregion. Die Schneefälle in der Nacht von Sonntag auf Montag haben sich auch auf den Verkehr ausgewirkt: Liegengebliebene Lastwagen sorgten für eine Sperrung der Himmelsleiter zwischen Roetgen und Relais Königsberg. Auch zwischen Konzen und Fringshaus behinderten Lastwagen den Verkehr, außerdem kam es zu mehreren Unfällen in der Region. Verletzt wurde dabei niemand.

Überraschend kam der erneute Wintereinbruch am Montagmorgen nicht, unser Wetterexperte Andy Holz hatte es genauso vorhergesagt und am Sonntagabend auf seiner Internetseite www.huertgenwaldwetter.de noch eine exakte Prognose abgegeben. Dennoch waren viele Verkehrsteilnehmer nicht auf die winterlichen Verhältnisse eingestimmt. An vielen Stellen in der Nordeifel blockierten am Montagmorgen liegengebliebene Lastwagen und Busse die Fahrbahn.

Nach Auskunft der Aachener Polizei kam es in der gesamten Städteregion Aachen zu Behinderungen im Berufsverkehr. Auf der Himmelsleiter zwischen Relais Königsberg und Roetgen standen mehrere Lkw aufgrund der glatten Fahrbahn quer.

Ebenso staute sich der Verkehr wegen festhängender Lkw zwischen Fringshaus und Konzen. In Woffelsbach gelang es einem Bus trotz Winterreifen nicht mehr von der Stelle zu kommen. Mit Hilfe der Straßenmeisterei konnte er seine Fahrt später fortsetzen.Laut Polizeibericht gab es bis Montagmorgen 8 Uhr insgesamt elf Verkehrsunfälle, bei denen nach aktuellem Erkenntnisstand aber niemand verletzt wurde.

Nach Auskunft der Straßenmeisterei Rollesbroich kam es auch zwischen Jägerhaus/Lammersdorf und Zweifall zu Problemen, weil sich dort fünf Autos festgefahren hatten. Auf der L 246 zwischen Schmidt und Nideggen sorgte ein Bus für Schwierigkeiten.

Am Bickerather Berg auf der K19 zwischen Simmerath und Lammersdorf blockierten nach Auskunft der Straßenmeisterei zwei Busse die Fahrbahn. Einer soll in den Graben gerutscht und der andere nicht mehr vorbeigekommen sein. Auf der B266 zwischen Kesternich und Einruhr behinderten zwei Lkw den Verkehr.

Die Straßenmeisterei sei aufgrund der Wettervorhersagen schon am Sonntagabend ausgerückt. „Es war wichtig schon mal etwas Salz auf die Straßen zu bringen“, sagt der Leiter der Straßenmeisterei, Bruno Alzer.

Rund 100 Tonnen Streusalz seien zwischen Sonntag und Montagmorgen auf dem rund 320 Kilometer langen Straßennetz, das von der Straßenmeisterei betreut wird, verstreut worden. Rund 500 bis 600 Tonnen seien aktuell noch in Rollesbroich vorrätig. Die Mitarbeiter der Nachtschicht seien dann wieder ab 2.30 Uhr im Dienst gewesen. Man versuche, „vorbeugend zu fahren“. „Problematisch wird es, wenn der Schnee im Berufsverkehr fällt, wir können ja nicht überall gleichzeitig sein“, sagt Alzer.

Im Kreis Düren verzeichnete die Polizei bis  Montagmittag acht Verkehrsunfälle, die ursächlich mit dem überraschenden Wintereinbruch zusammenhingen. Sie alle ereigneten sich im Dürener Stadtgebiet und im südlichen Kreis Düren. Zwei dieser Unfälle verliefen besonders glücklich, denn es entstand noch nicht einmal ein Sachschaden. Bei den anderen sechs Zusammenstößen blieben zumindest die Personenschäden aus.

Die aktuelle Verkehrslage in der Region

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