Aachen/Köln - Schneefall sorgt für Staus auf den Straßen

Schneefall sorgt für Staus auf den Straßen

Von: luk/dpa
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Stau A4
Autos stehen in der Nähe von Kerpen auf der A4 bei Schneefällen im Stau. Schneefälle in einigen Teilen von NRW haben zu erheblichen Störungen im Berufsverkehr geführt. Foto: dpa
Simmerath Schnee Winterdienst
Der am Montagmorgen einsetzende Schneefall hat auf den Straßen für ein Chaos gesorgt. Foto: dpa

Aachen/Köln. Der Winter ist zurück: In den nächsten Tagen bleiben die Temperauren in ganz Nordrhein-Westfalen im Keller. „Es bleibt die ganze Woche kalt mit mehr oder weniger Dauerfrost”, sagte Cornelia Urban, Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Essen, am Montag.

Schnee, Unfälle und Staus machten zum Wochenbeginn die Fahrt zur Arbeit für Pendler zu einer Nervenprobe. Auf spiegelglatten Straßen schepperte es reihenweise, schlimme Unfälle waren laut einer ersten Bilanz aber nicht dabei. An manchen Orten fielen bis zu zehn Zentimeter Schnee.

„Gemessen an der winterlichen Jahreszeit und gemessen am Wochentag ist das nichts Besonderes“, sagte Oliver Struckmeier, Leiter vom Dienst der Landesleitstelle in Neuss. Der Montag ist ohnehin der Wochentag mit dem meisten Straßenverkehr.

Auf der Autobahn 4 in Richtung Köln zwischen Weisweiler und dem Kreuz Köln-West stockte der Verkehr  auf rund 20 Kilometern. Auch die A61 war deutlich überlastet: Sowohl in Richtung Mönchengladbach als auch in Richtung Koblenz kam es zu Staus und Verkehrsbehinderungen auf einer Länge von 15 Kilometern und mehr.

Autofahrer, die auf dem Kölner Autobahnring unterwegs waren, mussten ebenfalls mit erheblichen Behinderungen rechnen: Auf der A 1 und der A 3 staute sich der Verkehr aufgrund von Unfällen und Baustellen gleich an mehreren Stellen auf bis zu 25 Kilometer.

Die Züge rollten nach Angaben einer Bahnsprecherin ohne Probleme durch die winterliche Landschaft.

Im ganzen Land kamen Autofahrer ins Rutschen. Bis zum Mittag kam die Polizei im Rhein-Erft-Kreis bei Köln auf 23 Glätteunfälle, im Kreis Minden-Lübbecke wurden 38 Karambolagen gezählt. Im Kreis Gütersloh wurde die Polizei 56 Mal gerufen. In Paderborn stürzte ein Radfahrer auf glatter Straße und wurde bewusstlos; eine Passantin alarmierte die Polizei. Auf abschüssiger, schneeglatter Straße rutschte ein Autofahrer in Witten gegen einen Müllwagen. Dabei wurde ein Arbeiter, der auf dem Trittbrett stand, am Fuß verletzt.

Aus der Sicht der Polizei lief der Wintereinbruch mit Unfällen und Sachschaden einigermaßen glimpflich ab. Der Landesbetrieb Straßen.NRW hatte mehrere hundert Mitarbeiter losgeschickt, um Streusalz auf Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen zu verteilen. Auch die Straßenwärter waren überrascht von den Mengen an Schnee. Sie fuhren in der Nacht manche Strecken mehrfach ab. Auch in den nächsten Tagen soll nachts gestreut werden.

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