Schau mit Raritäten aus 55 Eifelmuseen

Von: ddp-nrw
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Gerolstein/Bad Münstereifel. Unter dem Motto „EIFELschätze” präsentieren sich ab Sonntag Museen der Großregion Eifel im historischen Bahnbetriebswerk in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel).

55 Museen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Luxemburgs stellten erstmals gemeinsam in einer Ausstellung ihre „interessantesten und spannendsten” Exponate vor, sagte die Projektleiterin des Eifelmuseen e.V. Sabine Philipp auf ddp-Anfrage in Gerolstein. Dem Besucher würden „Appetithäppchen” geboten, die einen Anreiz für den Besuch der einzelnen Museen bilden sollen.

Alle Exponate haben den Angaben zufolge einen prominenten Paten, der sich mit der Eifel identifiziert und von den einzelnen Museen ausgesucht wurde. Mit dabei sind beispielsweise Margarethe Schreinemakers mit einem Kranich aus dem Naturschutzzentrum Eupen, BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken mit einer sogenannten Takenplatte aus dem Eisenmuseum in Jünkerath und der Fifa-Schiedrichter Herbert Fandel mit „Bitburger Ansichten”. Krimi-Autor Jacques Berndorf präsentiert das Vulkanmodell eines Eifelmuseums in Daun und der Sänger „Heino” eine Reiseapotheke aus dem Apothekenmuseum in Bad Münstereifel. Die Liste aller Paten und Exponate sind im Internet unter eifelschätze.de veröffentlicht.

In dem Verein Eifelmuseen haben sich bisher rund 80 der etwa 200 Museen der Großregion Eifel zusammengeschlossen. Projektleiterin Philipp hofft, dass die Gerolsteiner Ausstellung einen Anstoß dazu gibt, dass sich noch weitere Museen vernetzen.

„EIFELschätze” wird bis zum 1. Juni gezeigt. Zum Rahmenprogramm gehören mehrere Erlebnis-Workshops und ein Handwerkermarkt. Am Tag der Eröffnung werden zahlreiche der prominenten Paten erwartet. 30 der Paten haben spezielle Preise gestiftet, die beim Besuch der Ausstellung zu gewinnen sind.
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