Leverkusen/Essen - Schädel einer seit 1997 Vermissten bei Kanalarbeiten entdeckt

Schädel einer seit 1997 Vermissten bei Kanalarbeiten entdeckt

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:

Leverkusen/Essen. Bei Kanalarbeiten in Leverkusen ist der Schädel einer seit 1997 in Essen vermissten 30-jährigen Frau entdeckt worden.

In einem Rohr im Stadtteil Opladen wurden am 23. März auch ein Oberschenkelknochen sowie Bekleidungsreste der Frau gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft erst am Mittwoch mitteilten.

Mit Hilfe des Zahnschemas wurde den Angaben zufolge eine Verbindung zu einem Vermisstenfall aus Essen hergestellt. Eine 30-Jährige war dort am 15. August 1997 als vermisst gemeldet worden. Die Vermisste war damals trotz umfangreicher Suchaktionen nicht gefunden worden. Lediglich ihr Fahrzeug wurde noch am Tag ihres Verschwindens auf der Autobahn im Bereich Leverkusen in etwa 500 Metern Luftlinie vom jetzigen Fundort entfernt entdeckt.

Hinweise auf ein Fremdverschulden beim Tod der Frau liegen nicht vor. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau damals ihr häusliches Umfeld in Selbstmordabsicht verlassen und sich in das Kanalrohr gelegt hatte.
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