Eschweiler - Sabotage-Akt am Tagebau: Strommast angesägt

Sabotage-Akt am Tagebau: Strommast angesägt

Von: pan
Letzte Aktualisierung:
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Der Sabotage-Akt hätte fast eine dramatische Kettenreaktion ausgelöst. Foto: dpa

Eschweiler. Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Dienstag versucht, den Tagebau Inden zu sabotieren. Wie jetzt bekannt wurde, sägte er einen Stahlmast zwischen dem Kraftwerk Weisweiler und Neu-Lohn an, der eine 110.000-Volt-Leitung trägt.

Mit dieser Trasse wird der Tagebau Inden mit Strom versorgt. Wäre der Mast gefallen, hätte es jedoch weit verheerendere Folgen haben können: Dies hätte eine Kettenreaktion auslösen können, in deren Folge auch die Kabelleitungen der Masten auf die Autobahn 4 und Landesstraße 11 gefallen wären. RWE hat die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet.  

Auf einer Seite im Internet, die dem linksradikalen Spektrum zugeordnet wird, bekannte sich jemand zu der Tat. Er habe versucht, „dem Tagebau Inden die Lichter auszuknipsen“. Er habe dies getan, um seiner „Wut über den fortschreitenden Braunkohleabbau und die Repression gegen die Menschen, die sich dagegen einsetzen, Ausdruck zu verleihen“, heißt es. Es sei sich der Risiken bewusst gewesen, halte es aber für nötig, zu drastischen Mitteln zu greifen im Kampf für eine bessere Welt, schrieb er dort. In einigen Kommentaren auf der Internetseite erhält er Zuspruch.

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